Seite 2: Vor 40 Jahren hat James Cameron eine wichtige Figur aus der Kino-Version von Aliens gestrichen - in einem der besten Horrorspiele aller Zeiten wurde sie dann in der Hauptrolle zurückgebracht

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Amanda Ripley übernimmt die Hauptrolle in Alien: Isolation

2014 ist die Alien-Reihe stark angeschlagen – das lückenhaft geschriebene Prequel Prometheus konnte weder Fans noch Kritiker*innen überzeugen und mit Aliens: Colonial Marines ist eines der schlechtesten Spiele der Xbox 360/PS3-Ära überhaupt erschienen.

Die eigentlichen Strategieexperten von Creative Assembly haben sich dennoch an einen direkten Nachfolger des ersten Alien-Teils gewagt – mit Amanda Ripley in der Hauptrolle. Sie hat im Alter von 26 Jahren davon erfahren, dass der Flugschreiber der Nostromo gefunden wurde, und sich dem Bergungstrupp angeschlossen.

Es wurde aber nicht nur der Schreiber geborgen, es kam auch zum Kontakt mit einem Facehugger. Amanda tritt nun also in die Fußstapfen ihrer Mutter und muss sich einem unerbitterlich agierenden Xenomorphen entgegenstellen, der in Schächten auf sie lauert und bei Sichtkontakt quasi unaufhaltsam auf sie zustürmt.

Video starten 2:50 Alien: Isolation - Launch-Trailer: Amandas Kampf ums Überleben - Launch-Trailer: Amandas Kampf ums Überleben

Und die Formel hat dann auch perfekt funktioniert! Amanda schleicht durch die gespenstisch leeren Gänge einer Raumstation im Look der Nostromo, muss sich mit aggressiven Androiden herumschlagen und schultert genau wie Ellen einen Flammenwerfer, um das außerirdische Monster auf Distanz zu halten.

Unter Fans gilt der Titel aufgrund einer unheimlich hartnäckigen Alien-KI, seiner zeitlosen Grafik und clever eingewobenen Filmrefenzen als eine der besten Fortsetzungen, die das Franchise je hervorgebracht hat. Auf Steam steht Isolation beispielsweise auf 92 Prozent positiven Bewertungen bei fast 50.000 Rezensionen.

Übrigens hat auch Ellen einen kurzen Auftritt: Amanda entdeckt eine Sprachnachricht, die ihre Mutter vor dem Eintritt in den Kryoschlaf an sie richtete. Darin hoffte sie, ihre Tochter alsbald wieder zu sehen. Dazu kam es aber bekanntlich nie.

Was geschah danach mit Amanda?

Amanda überlebt das Ende von Alien: Isolation nur knapp, indem sie sich aus einer Luke ins All beförderte. Ihre Geschichte wurde dann in einem Mobile-Spiel (Blackout) weitergeführt, dort wurde sie im Weltraum treibend gefunden und musste sich dann erneut mit den Xenomorphen herumschlagen, bevor sie wieder zur Erde zurückkehren konnte.

In den Jahren danach leistete sie in zwei Comic-Reihen (Resistance und Rescue) einen geheimen Widerstandskampf gegen die Weyland-Yutani-Corporation und zerstörte gleich zwei Forschungsanlagen, in denen die Aliens ausgebrütet wurden.

Sie ist wohl auch nicht gestorben, wie es der schmierige Burke ihrer Mutter Ellen vorgetäuscht hat, sondern befindet sich laut der beiden Alien-Bücher Sea of Sorrow und Colony War mit einer Krebserkrankung im Hyperschlaf. Im bereits angekündigten Alien: Isolation 2 werden wir sie aber offenbar nicht zu sehen bekommen, denn dort wird eine neue Hauptdarstellerin namens Blake in den Fokus gerückt.

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