Seite 2: Ark: Survival Evolved - Erst Straflager, dann Jurassic Park

Dino-Lust

Ja, verstanden: Auf wenige Meter ein ausgewachsenes Triceratopspärchen mit lächerlichen Kieseln zu beschießen, ist keine gute Idee. Ja, verstanden: Auf wenige Meter ein ausgewachsenes Triceratopspärchen mit lächerlichen Kieseln zu beschießen, ist keine gute Idee.

Doch diesmal geht alles schon viel besser von der Hand. Gezielt bauen wir benötigte Rohstoffe ab und schon bald halten wir erneut eine Schleuder in der Hand. Unser erstes Opfer ist ein Parasaurolophus der zwar davonrennt, uns aber schließlich nicht entkommen kann. Als es dunkel wird, brutzeln wir zufrieden sein Fleisch an einem Lagerfeuer und nähen uns aus seiner Haut einen Trinkbeutel. Es wird Zeit, sesshaft zu werden. Beim Blick auf die Rohstoffe, die schon eine einfache Strohhütte verschlingt, stehen uns allerdings die Haare zu Berge.

Ark hat einen Einzelspielermodus, wirklich Spaß kommt aber nur im Multiplayer auf, wenn bis zu 100 Spieler auf einem Server mit- und gegeneinander ums Überleben kämpfen. Mit wenigen Klicks schließen sich Überlebende zu einem Stamm zusammen, teilen Rohstoffe und sogar Erfahrungspunkte. Erst im Team erlegen oder zähmen wir die größten Saurier, bauen riesige Basen und machen uns die Insel Untertan. In der Theorie ist all das zwar auch alleine möglich, nahezu alle Spielmechaniken, etwa die Rohstoffpreise für fortgeschrittene Bauwerke, sind aber ganz klar auf eine gemeinsame Anstrengung ausgelegt.

Die Deathmatch-Kämpfe des Survival-of-the-Fittest-Modus finden in einer speziellen Arena statt. Die Deathmatch-Kämpfe des Survival-of-the-Fittest-Modus finden in einer speziellen Arena statt.

Survival of the Fittest
Tribute vortreten! In einem der nächsten Updates wird Studio Wildcard den Survival-of-the-Fittest-Modus ins Spiel einbauen. Im Stil der Hungerspiele aus den »Die Tribute von Panem«-Romanen treten Spieler in einer Art Deathmatch gegeneinander an. Um das Spiel zu beschleunigen, werden Charakterwerte, Craftingrezepte und andere Parameter angepasst. Extreme Temperaturumschwünge, Raubsaurier und Waffenlieferungen sorgen für besondere Herausforderungen.

Deshalb schließen wir uns jetzt Matthias an. Unser Retter in der Not kommt ganz stilecht auf dem Rücken eines Pteranodon angesegelt. Er nimmt uns mit auf seinen Server und zeigt uns die Basis, die er dort gemeinsam mit einigen Freunden aufgebaut hat. Als sich das riesige, metallene Eingangstor vor uns öffnet, bleibt uns fast die Spucke weg. Ein T-Rex! Und ein Brontosaurus! Und ein Säbelzahntiger! Fast jede der über 30 verschiedenen Tierarten, die Ark momentan zu bieten hat, ist hier vertreten. Allesamt in stundenlanger Arbeit von Hand gezähmt.

In fünf Schritten zum Hausdino: Aussuchen Klar, wer Ark spielt will vor allem eins: einen richtig fetten Dino als Reittier und kampfstarken Begleiter. Doch der Weg zum eigenen Dino-Haustier ist lang. Um Dinos zu zähmen, müssen wir sie füttern. Und weil jede Urzeitechse einen eigenen Geschmack hat, sollten wir uns frühzeitig überlegen, welches Tierchen wir gerne zum Gefährten hätten. Lieber ein Raptor, ein dicker Stegosaurus oder doch ein T-Rex?

Nahrung sammeln Haben wir unseren Lieblingsdino gefunden, brauchen wir das passende Futter: Pflanzenfresser stehen auf verschiedene Beeren, Fleischfresser wollen Dino-Steak. Je besser die Qualität des Futters, desto schneller geht später das Zähmen. Außerdem wichtig: einschläfernde Narkoberries.

Den Sandmann spielen Um unseren Dino zu zähmen, müssen wir ihn erstmal KO schlagen. Bei kleinen, ungefährlichen Dinos geht das auch mit der Hand oder einer stumpfen Waffe, besser geeignet sind aber Narkosepfeile, die wir aus sicherer Entfernung mit dem Bogen oder einer Armbrust verschießen.

Aufpäppeln Jetzt geht’s ans Aufpäppeln. Dazu legen wir dem angeschlagenen Riesen sein Lieblingsfutter ins Inventar und warten: so ein Parasaurolophus ist in einer halben Stunde gezähmt, ein T-Rex braucht dagegen drei bis sechs Stunden, je nach Futterqualität. Damit der Dino nicht frühzeitig aufwacht, verfüttern wir ihm regelmäßig Narkoberries.

Aufsatteln Geschafft! Unser schuppiger Freund hört jetzt auf’s Wort. Schnell streifen wir ihm einen zuvor gecrafteten Sattel über, sitzen auf und reiten in den Sonnenuntergang.

Saurier-Kot und Riesenameisen

Während wir uns umschauen, wird immer deutlicher, wie komplex Ark schon jetzt ist. In einem abgetrennten Bereich sorgen Gemüsebeete für eine stete Nahrungsversorgung. Die Bewässerung erfolgt über ein Rohrsystem, als Dünger dient Dino-Kot, der in speziellen Kompostboxen gesammelt wird. Das mehrstöckige Hauptgebäude ist voller Lagerplätze für Ausrüstung und Ressourcen. Auf dem Dach soll bald eine Landeplattform für Flugsaurier entstehen.

Als wir uns sattgesehen haben, nimmt uns Matthias mit auf einen Streifzug über die Insel. Damit wir nicht ganz schutzlos sind, drückt er uns etwas Kleidung und eine Waffe in die Hand. Er selbst schwingt sich in den Sattel seines Tyrannosaurus. Zwei dressierte Raptoren geben uns Rückendeckung. Willkommen in »Jurassic World«.

Matthias’ eingezäuntes Gemüsebeet wird automatisch bewässert und dient gleichzeitig als Dodo-Brutstation. Matthias’ eingezäuntes Gemüsebeet wird automatisch bewässert und dient gleichzeitig als Dodo-Brutstation.

Der Geleitschutz ist keine Effekthascherei. Selbst der erfahrene Spieler wagt sich trotz guter Ausrüstung nicht ohne weiteres in jede Ecke von Ark. Je weiter wir ins Innere der Insel vordringen, desto stärker ist die dort lebende Fauna. Im Dichten Urwald lauern gigantische Insekten und hungrige Raubsaurier. Doch letztlich macht der hochgezüchtete Tyrannosaurus mit allen Feinden kurzen Prozess - wie Spieler steigen auch gezähmte Dinos im Level auf ,und genau wie bei uns steigern wir dann ihre Charakterwerte.

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Ark: Survival Evolved

Genre: Action

Release: 29.08.2017 (PS4, Xbox One), 30.11.2018 (Switch)