Away: The Survival Series zeigt euch die gnadenlose Wildnis

Entwickler Breaking Walls wagt sich bei Away: The Survival Series auf PS4 und PC an ein ganz besonderes Projekt und macht dabei einen Kurzkopfgleitbeutler zum kleinen Helden.

von Dennis Michel,
27.06.2020 12:00 Uhr

GamePro stell euch Away: The Survival Series genauer vor. GamePro stell euch Away: The Survival Series genauer vor.

Genre: Action-Adventure Entwickler: Breaking Walls Plattform: PS4, PC Release: 2020

Mit Away: The Survival Series vom kleinen Indie-Entwickler Breaking Walls soll noch 2020 ein ganz besonderes Spiel auf PS4 und PC kommen. Besonders deswegen, da ihr hier keinen Menschen oder ein Alien spielt, auch sonst keine fiktive Figur, hier spielt ihr einen sogenannten Kurzkopfgleitbeutler. Das kleine australische Säugetier ist der große Star im Action-Adventure und muss sich auf seiner Reise durch die Spielwelt gegen allerhand tierische Feinde zur Wehr setzen.

Was macht Away: The Survival Series so besonders?

In einer fernen Zukunft haben eine ganze Serie an Naturkatastrophen der Erde schwer zugesetzt und jede Spezies befindet sich im Überlebenskampf. Jetzt liegt es an euch, ob der kleine Säuger die Turbulenzen und die Gefahren der Wildnis heil übersteht, oder ob sich seine Art schon bald den ausgestorbenen Tierarten zuordnen lässt.

Im Trailer bekommt ihr einen ersten Eindruck von Away: The Survival Series. 1:23 Im Trailer bekommt ihr einen ersten Eindruck von Away: The Survival Series.

Wie ihr im Trailer oben vielleicht erkannt habt, haben sich die Entwickler bei der Präsentation von Natur-Dokumentationen inspirieren lassen und drumherum ein Third-Person-Abenteuer mit dem Kurzkopfgleitbeutler in der Hauptrolle entwickelt.

In seiner Rolle springen, gleiten, klettern und vor allem kämpfen wir uns durch eine Welt, die ganz nach dem Motto "Der Stärkste und Cleverste gewinnt" funktioniert. Das reichhaltige Ökosystem bietet dabei vom kleinsten Insekt über tödliche Spinnen und Schlangen bis hin zum furchteinflößenden Alligator allerhand Abwechslung.

Bombastischer Soundtrack: Lauscht ihr den Klängen im Trailer, fällt sofort auf, dass viel Wert auf den Soundtrack und die Akustik gelegt wurde. Verantwortlich für die orchestrale Untermalung zeichnet sich Mike Raznick, der schon Naturdokus wie Planet Erde 2 mit seiner Musik begleitet hat.

Abschließend soll noch gesagt sein, dass wir es bei Breaking Walls zwar mit einem Indie-Studio zu tun haben, die Entwickler aber bereits an AAA-Spielen wie Assassin's Creed oder Far Cry mitgearbeitet haben und dementsprechend Erfahrung mit der Materie haben.

Für wen ist Away: The Survival Series interessant?

Ihr mögt Natur-Dokumentationen und wolltet die unbarmherzige Wildnis schon immer einmal in einem Action-Adventure erleben, dann könnte Away: The Survival Series euren Geschmack treffen. Zudem sollten das Spiel alle im Blick behalten, die Lust auf frische Spiele-Ideen haben.

Auch für Kinder könnte das Spiel durch den Dokumentations-Charakter eine tolle Möglichkeit bieten, um die Tierwelt genauer kennenzulernen. Abzuwarten bleibt jedoch, welche Altersfreigabe die USK für Away vergibt.

Gefahren Selbst in den Baumwipfeln lauern überall kleinere und größere Gefahren auf den kleinen Kurzkopfgleitbeutler

Flug Einem Adler hinterher schwingen wir uns in die Lüfte.

Skorpion Ein eher kleiner Skorpion wird in Away: The Survival Series zu einem großen Gegner.

Klettern Auch auf Bäume können wir mit unserem pelzigen Helden klettern.

Beim Spiel solltet ihr übrigens keine große AAA-Produktion erwarten, was sich unter anderem am Umfang und der Technik bemerkbar machen kann. Hier müssen wir jedoch den finalen Release abwarten, um die Abstriche genauer benennen zu können.

Eine klare Warnung möchten wir übrigens für Menschen mit Arachnophobie aussprechen. Nicht nur befinden sich sehr große Spinnen im Spiel, auch müsst ihr gegen die Achtbeiner kämpfen. Und dank moderner Grafik sehen diese sehr lebensecht aus.

Was gefällt uns, wo haben wir noch Bedenken?

Hier fassen wir für euch die Pros und möglichen Contras bzw. unsere Bedenken zu Away: The Survival Series zusammen. Habt dabei bitte im Hinterkopf, dass wir das Spiel selbst noch nicht anspielen konnten.

Pro

Bedenken

Interessanter Naturdoku-Ansatz

Wie griffig ist das Kampfsystem?

Held der besonderen Sorte

Gelingt es, eine spannende Geschichte zu erzählen?

Toller orchestraler Soundtrack

Wie gut lässt sich der Säuger steuern?

Atmosphärische Wildnis

Wie fordernd ist der Survival-Aspekt?

GamePro-Einschätzung

Dennis Michel
@DemiG0rgon

Wir Spieler fordern ja stets immer neue, möglichst unverbrauchte Spielideen. Nachdem ich den ersten Trailer zu Away: The Survival Series gesehen hatte, kam mir sofort dieser Punkt in den Sinn. Zuvor hatte mich noch kein Spiel in die Rolle eines Kurzkopfgleitbeutlers - dieser Name! - gesteckt, mit dem ich einen wohl erbarmunglosen Kampf ums Überleben antrete. Auch die Anlehnung an eine Natur-Dokumentation verbunden mit dem realistischen Grafik-Stil hat mich sofort angesprochen.

Beweisen muss sich das Action-Abenteuer trotzdem noch, speziell beim Gameplay. Wie viel Spaß machen die Klettereien, die Flüge und auch die Kämpfe gegen Spinnen, Skorpione und andere tierische Gefahren? Auch wird es interessant sein zu sehen, wie die Geschichte erzählt wird. Ein Doku-Sprecher wäre sicher ein schöner Ansatz.

Hattet ihr Away: The Survival Series noch auf dem Schirm und wie gefällt euch dieser recht unverbrauchte Ansatz?

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