Auf Reddit hat ein begeisterter Barbie-Sammler eine gleichermaßen traurige wie rührende Geschichte aus seiner Kindheit erzählt. Während ihm von seinen Eltern verboten wurde, mit Puppen zu spielen, bewies seine Schwester Mut und besorgte ihm die Barbie seiner Träume.
Die heimliche Barbie war der Start seiner Sammlung
Vorurteile, Unwissenheit und Ängste sind ein ganz furchtbarer Cocktail, der schnell zu Verletzungen und tiefen seelischen Narben führen kann, besonders, wenn sie auf Kinder projiziert werden. Eine Geschichte wie diese zeigt, wie schön es ist, wenn man dennoch zueinander steht.
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Der Reddit-User "xotonyteigen" präsentiert im Barbie-Subreddit immer wieder Teile seiner großen Sammlung, die sich vor allem um die Serie "Butterfly Art Barbie" dreht. In einem Post erzählt er, warum gerade diese Kollektion so wichtig für ihn ist.
Er erinnere sich noch gut daran, wie er als Kind in einem Spielzeuggeschäft vor dem Barbie-Regal stand und unbedingt eine haben wollte. Seine Mutter habe ihn allerdings als "Schw*chtel" bezeichnet und "nur Jungen, die Mädchen sein wollen, spielen mit Puppen" zu ihm gesagt.
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Solche Dinge habe er in dieser Zeit oft und von vielen Seiten zu hören gekriegt. Obwohl er seine Faszination für Barbie in der Folge versteckt hat, hat seine kleine Schwester sie bemerkt. Als sie sich eine Barbie aussuchen durfte, entschied sie sich für eine "Butterfly Art Barbie", die sie heimlich ihrem Bruder gab.
Viele Jahre später hat er nun seine Sammlung wieder so aufgestellt wie damals in dem Spielzeuggeschäft. Er schreibt dazu, dass er auf diese Weise "diesen kleinen Jungen geheilt" habe. Den Post findet ihr hier:
In den Kommentaren gibt es viele User, die ganz ähnliche Erfahrungen gemacht haben und ihr Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Die kleine Schwester bekommt auch viel Liebe und Anerkennung ab. Wie der User schreibt, sind sie bis heute sehr eng, was bei der Geschichte wohl kaum überrascht.
Erinnert ihr euch noch an eure allererste Barbie?
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