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Seite 2: Bioshock - Rückblick - Die Geschichte des Unterwasser-Shooters.

Big Daddy, Little Sister

Bioshock: Die Big Daddies sollte man lieber nicht ärgern. Bioshock: Die Big Daddies sollte man lieber nicht ärgern.

Die Big Daddys werden schnell zum Markenzeichen von Bioshock. Kein Wunder, die Kolosse in ihren Taucheranzügen sehen nicht nur grimmig aus, sondern sind obendrein die stärksten Gegner im Spiel. Wer sich mit einem Big Daddy anlegt, sollte sich vorher gut vorbereiten. Anlegen muss man sich aber, denn nur wer die Beschützer besiegt, kommt an die Little Sisters (und damit an die Droge Adam) heran. Bei den kleinen Mädchen greift eine weitere Spezialität von Ken Levine: Entscheidungen! Böse Buben saugen alles Adam aus den kleinen Schwestern heraus, die dabei natürlich sterben. Brave Spieler hingegen lassen die Mädchen laufen und profitieren davon später, wenn sich die Sisters mit kleinen Geschenken revanchieren. Auch dieses Spielelement hat es in Bioshock 2 geschafft.

» Test von Bioshock 2 lesen

Andrew Ryan =Ayn Rand

Bioshock: Nur selten haben Shooter so viel Substanz in der Story. Bioshock: Nur selten haben Shooter so viel Substanz in der Story.

Bioshock hat, über was sonst kaum ein Spiel verfügt: einen philosophischen Unterbau. Der Rapture-Erbauer Andrew Ryan folgt den Leitlinien des Objektivismus. Diese philosophische Richtung wurde von der US-Schriftstellerin Ayn Rand 1958 in ihrem Buch » Atlas Shrugged« (auf Deutsch »Wer ist John Galt«) dargelegt. Der Objektivismus lässt sich – stark vereinfacht – als eine Art vernünftiger Egoismus bezeichnen. Das Leben in Rapture folgt dieser Maxime, Andrew Ryan will seinen Untertanen dort die Möglichkeit geben, ihre Ziele und Wünsche zu verfolgen – ungestört von Staat, Kirche oder Gesellschaft. Von diesen philosophischen Aspekten ist in Bioshock 2 übrigens kaum mehr etwas übrig.

Art Déco und Blut

Bioshock: Ins fertige Spiel haben es nicht ganz so viele Details geschafft wie auf diesem Vorab-Sreenshot. Bioshock: Ins fertige Spiel haben es nicht ganz so viele Details geschafft wie auf diesem Vorab-Sreenshot.

Auch wenn spielerisch Bioshock »nur« ein Shooter ist, sticht es doch unter seinen Genre-Kollegen heraus. Ein Grund dafür ist die fantastische Gestaltung von Rapture. Es macht allein schon Spaß, durch die mit unzähligen Art Déco-Details verzierte Unterwasserstadt zu spazieren, auch wenn gerade kein Gegner in der Nähe ist. Dazu gibt es passende Musik, etwa bereits in der Anfangssequenz eine nostalgisch-kratzige Version von »Beyond the Sea« (im Original das französische »La Mer«. In Sachen Atmosphäre spielt Bioshock noch heute ganz vorne mit. Apropos Atmosphäre: Manche Spieler bemängeln die deutsche Version von Bioshock, bei der Bluteffekte, manche Cutscenes und Schadenstexturen entschärft wurden, um eine USK-Kennzeichnung (ohne Jugendfreigabe, also ab 18) zu bekommen. Publisher 2K hat sie diese Kritik zu Herzen genommen: Bioshock 2 erschein in Deutschland komplett ungeschnitten.

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