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Adventskalender 2019

Seite 2: Blood Bowl 2 im Test - Beim Touchdown ins Gras gebissen

KI hui, UI pfui

Nur wer kräftig austeilt, steckt den Sieg ein. Manchmal müssen wir dafür auch am Boden liegende Gegner treten. Nur wer kräftig austeilt, steckt den Sieg ein. Manchmal müssen wir dafür auch am Boden liegende Gegner treten.

Die KI-Teams spielen deutlich effektiver als noch im Vorgänger. Während die Werte eines Spielers jetzt auf einer animierten Spielerkarte dargestellt werden und Prozentzahlen endlich die Chance einer Aktion angeben, ist die Benutzeroberfläche teilweise eine Zumutung: Je nach Zoomstufe verdecken UI-Elemente gern mal die Würfel und wir müssen für freie Sicht ständig nachjustieren. Das Anwählen eines Spielers funktioniert häufig erst nach explizitem Abwählen des vorher gezogenen Spielers. Und vor allem merkt man dem Spiel an allen Ecken und Enden an, dass es in erster Linie für den PC entwickelt wurde. Die Gamepad-Steuerung ist überladen und fummelig, viele der wichtigen Texte (etwa die Spielerwerte) sind wegen einer lachhaft kleinen Schriftgröße nur auf Riesenfernsehern halbwegs vernünftig zu entziffern.

Ausbaufähig

Mit dem Stadionausbau und den frei wählbaren Sponsoren hat Entwickler Cyanide am richtigen Hebel gezogen, um das Spiel zu verbessern. Wir verbessern unser eigenes Stadion durch Infrastruktur, die beispielsweise das Anstoßereignis »Steine werfen« (dabei treten Verletzungen für zufällige Spieler ein) verhindern. Danach können wir die Infrastruktur allerdings nur noch entfernen - dürfen aber sehr viel Gold in weitere Upgradestufen stecken, ohne dass uns erklärt wird, was sie bewirken.

Wahrscheinlich ist das ein Bug, denn offiziell sollen in vier Stadionstufen insgesamt zehn Upgrades möglich sein. Die Upgrades wie anderer Bodenbelag oder Verkaufswagen am Spielfeldrand können wir sehen, das ist super für die Atmosphäre - leider dürfen wir uns aber nicht frei im Stadion umschauen. Die Sponsoren bleiben dagegen unsichtbar: Nach knapp 30 Stunden Spielzeit konnten wir keinen Effekt ausmachen, geschweige denn hilfreiche Informationen dazu finden.

Hübsch unübersichtlich

Die Übersichtlichkeit der neu gestalteten Menüs ist trotz besserer Kontraste und Aufteilung weiterhin wenig intuitiv, die Spielerübersicht bloß eine wilde Kartensammlung. Warum können wir eine Ligaeinladung nicht direkt annehmen, sondern nur umständlich über ein Einladungsticket in der Team-Verwaltung?

Blood Bowl 2 - Kampagnen-Trailer zum Warhammer-Footballspiel 1:45 Blood Bowl 2 - Kampagnen-Trailer zum Warhammer-Footballspiel

In der Teamerstellung sind wir gezwungen, zuerst die Mannschaft zu kaufen, bevor wir auf die Seite mit den Hilfsmitteln (Wiederholungswürfe, Cheerleader etc.) weitergeleitet werden. Reicht das Geld nicht aus, müssen wir in die Spielerliste wechseln und überzählige Spieler einzeln wieder verkaufen. Und wieso werden beim Stufenaufstieg die bereits vorhandenen Fähigkeiten nicht separat dargestellt?

Die Funktionalität der Multiplayer-Ligen ist dagegen verbessert worden: Umfangreiche Optionen lassen nun sehr individualisierte Wettbewerbe (beispielsweise Meisterschaften mit anschließendem Play-Off-Modus) zu.

Bugs, Bugs, Bugs

Auch Bugs machten uns während des Tests zu schaffen. So legte sich die Kamera mehrfach unveränderlich auf die höchste Zoomstufe fest, was das Spiel nahezu unspielbar machte. Manchmal wurden ganze Animationen unterschlagen, und die neue Rasse der Bretonen ruckelte sich durchs Bild. Freundschaftsspiele ließen sich überhaupt nicht starten. Sowohl auf der PlayStation 4 als auch der Xbox One kommt es zudem immer wieder zu unschönen Ruckeleinlagen, vor allem wenn die Kamera beim Ausführen der Spielzüge in die Nahansicht geht.

Leider gibt es derzeit ausschließlich menschliche Cheerleader – selbst wenn keine Menschen am Spiel teilnehmen. Leider gibt es derzeit ausschließlich menschliche Cheerleader – selbst wenn keine Menschen am Spiel teilnehmen.

Halbgar oder einfach unfertig: Blood Bowl 2 hat gute Ansätze und sieht viel besser aus als der Vorgänger, bei den Spielmechaniken und der Bedienung sorgt das Spiel für Frust und braucht noch viel Nacharbeit. Das gilt auch für den Umfang: Die 360-Version von Blood Bowl beinhaltete noch 20 Rassen. Blood Bowl 2 bringt es hingegen nur auf acht Rassen. Wer die Preorder-Aktion mitgemacht hat, durfte sich entweder die Echsen oder die Waldelfen als neunte Rasse aussuchen. Die jeweils andere muss als DLC nachgekauft werden, die fehlenden Rassen werden wohl auch als DLCs hinterher geschoben.

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