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Seite 2: Borderlands Legends im Test - Aufgewühlter Staub aus taktischer Distanz

Freeman‘sche Halbwertszeit von Holzkisten

Der Devastator: Einer der wenigen Bossgegner von Borderlands Legends. Der Devastator: Einer der wenigen Bossgegner von Borderlands Legends.

Auch in der Missionsgestaltung kann diese wohl kaum verortet werden. Beworben wird Legends mit zufallsgenerierten Missionen. Das Ergebnis ist eine willkürliche Aneinanderreihung von tristen Canyons, marode Fabrikhallen und den Ausläufern trister Canyons, die an den Eingängen von maroden Fabrikhallen enden.

Ob 2K Games Veteranen erzürnen wollte, indem sie die Helden zu Fuß durch die Einöde schickt, nur um drei Kisten auf einem Fahrstuhl (oder auf einer Brücke die einen – richtig geraten – Canyon überspannt oder im Endbereich einer – ebenfalls richtig - Fabrikhalle) zu zerschmettern, oder ob es sich einfach um große Fans von Gordon Freeman und der Gewalt an unbelebten Objekten handelt, können wir an dieser Stelle nicht beantworten. Jedenfalls ist die Gesamtheit der Missionen (Töten, Zerschlagen, Retten) keine kreative Meisterleistung.

Missionziel: Zerstöre alle Kisten. Missionziel: Zerstöre alle Kisten.

Triumvirat der Schwäche

Die Wahl der Kontrahenten entspricht im Übrigen der Vorlage: Während den vier Wellen, die pro Level einer Mission dem Spieler entgegengeworfen werden, stellen sich bekannte Feinde wie Skags oder Banditen entgegen. Als Bosse stehen ganze 3 (in Worten: drei) Schergen zur Auswahl: Ein Skag Rider in einer passenden Arena, ein Devastator (Mech) in einer Fabrikhalle (Anm.: Die Wiederholung ist nicht dem begrenzten Vokabular des Autors geschuldet) oder ein großer Fleischklumpen mit Tentakelarmen. Unnötig zu erwähnen, dass uns diese – wie alle Feinde – immer und immer wieder erneut mit ihrem Ableben beehren.

Im späteren Verlauf gesellen sich dann aber doch noch mal schnellere (Schwertkämpfer) oder stärkere (Flammenwerfer) Gegner in den Weg des Quartetts, was aber dank des schlechten Balancings kaum einen Unterschied macht: Die Gegner sind bei richtiger Ausstattung der Helden konsequent zu schwachbrüstig. Dies liegt vornehmlich daran, dass die Ausrüstung der Vier spottbillig ist im Vergleich zu dem, was an Kleingeld von Missionsgebern und den nicht gänzlich ausgekühlten Leichnamen zusammenkommt.

Oftmals reicht es zudem, beispielsweise einfach Brick mit allen Unterstützungsfähigkeiten versehen die Aufmerksamkeit aller Gegner auf sich lenken zu lassen, um anschließend in den Nahkampf zu gehen und Ohrfeigen en masse zu verteilen.

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