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Seite 3: Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth

Freier Bildschirm für ein besseres Spielgefühl

Sehr auffällig ist die Tatsache, dass die Entwickler des Spiels auf Bildschirmanzeigen verzichtet haben, was der Atmosphäre zugute kommt. Durch die Ego-Perspektive und den freien Bildschirm vergisst man oft, dass alles nur ein Spiel ist. Die Anzeigen vermisst ihr nicht wirklich. Über eure Lebensenergie werdet ihr zum Beispiel auf andere Art und Weise informiert: Habt ihr Treffer eingesteckt, dann werdet ihr langsamer und das Bild wird blasser. Das Inventar wird mit der weißen Taste aufgerufen und ist übersichtlich: Dort findet ihr alle Gegenstände und die gesammelten Aufzeichnungen und Bücher, in denen sich schon mal Hinweise verstecken.

Was ist grau und stinkt nach Fisch?

Rein technisch gesehen ist die Grafik von Call of Cthulhu gesundes Mittelmaß: Das Spielgeschehen läuft flüssig, die Texturen gehen in Ordnung, die Areale wirken aber manchmal etwas steril. Viel wichtiger ist jedoch, wie die Entwickler dennoch Atmosphäre aufbauen: Zum einen sind die Orte des Spiels atmosphärisch gestaltet: Die farblose und verfallene Stadt Innsmouth ist ein ungastlicher Ort und scheint förmlich nach gammeligen Fischen zu stinken. Zum anderen gibt es viele Effekte, die den Spieler verstören sollen. Damit sind nicht nur klassische Schockeffekte gemeint. Ein Beispiel: Werdet ihr verfolgt und gehetzt, steigt euer Puls und ihr seht das Bild verschwommen. Balanciert ihr über eine dünne Planke, dann wird Jack schwindelig und die Steuerung reagiert auf einmal schwammig. Alles andere als schwammig ist die hervorragend englische Sprachausgabe (mit deutschen Untertiteln). Die dezente Musik untermalt das Geschehen passend und legt in hektischen Szenen gerne einen Zahn zu.

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