Seite 2: Call of Duty: Black Ops - Multiplayer-Special - Test für Xbox 360 und PlayStation 3

Wetten dass..?

Duell auf Firing Range: Im Wettspiel-Modus Stock & Stein bekämpfen wir uns mit Armbrüsten und Messern. Duell auf Firing Range: Im Wettspiel-Modus Stock & Stein bekämpfen wir uns mit Armbrüsten und Messern.

Ebenfalls neu sind die Wettspiele, in denen wir in vier Varianten alleine gegen fünf andere Spieler online antreten und um die so genannten Call of Duty-Punkte wetten. Im Unterschied zu den normalen Multiplayer-Partien können wir hier nicht unsere selbsterstellten Klassen verwenden und dürfen auch keine Belohnungen für Abschussserien herbeirufen. Vorteil: Alle Spieler haben die gleichen Chancen, egal wie viel Zeit sie schon in Call of Duty: Black Ops verbracht haben.

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Die bekannten Abschussserien-Belnungen sind auch wieder dabei. Sie sind aber nicht mehr ganz so übermächtig wie in Modern Warfare 2. Die bekannten Abschussserien-Belnungen sind auch wieder dabei. Sie sind aber nicht mehr ganz so übermächtig wie in Modern Warfare 2.

Vor jedem Wettspiel legen wir fest, wie viel Geld (also CoD-Punkte) wir einsetzen wollen. Zehn oder doch lieber gleich 1000? Wer ein echter »High-Roller« ist, darf sogar 10.000 Punkte in den Pott werfen. Aber Obacht! Nur die besten drei Spieler bekommen einen Gewinn. Die anderen verlieren ihren Einsatz komplett. Im Modus »Stock & Stein« zum Beispiel besteht unser Arsenal aus einer Armbrust mit Sprengpfeilen, Tomahawk-Beil und Ballistik-Messer. Wer die meisten Abschüsse erzielt, gewinnt. Jedoch verlieren wir alle Punkte, wenn uns ein anderer Spieler mit dem Beil erwischt. Bei »Eine im Lauf« haben wir hingegen nur eine Pistole mit einem einzigen Schuss. Erst wenn wir einen Gegner erledigen, erhalten wir eine weitere Kugel. Im Gegensatz zu den anderen Wettspielen haben wir hier nur eine begrenzte Anzahl an Leben, nach drei Toden ist die Runde für uns vorbei.

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Die Wettspiele sind eine echte Bereicherung für den Multiplayer-Teil von Call of Duty. Sie sind zwar nichts für Leute mit schwachen Nerven, bieten aber eine enorme Spannung -- vor allem in den letzten Sekunden einer jeden Runde. Schaffen wir es noch in die Geldränge oder verlieren wir unseren ersten Platz, weil ein anderer Spieler gerade auf dem Durchmarsch ist? Euphorischer Jubel und Wutausbrüche sind garantiert!

Für eine Handvoll Dollar

Für die Call of Duty-Punkte können wir neue Waffen, Aufsätze oder auch ein Smilie-Fadenkreuz kaufen. Für die Call of Duty-Punkte können wir neue Waffen, Aufsätze oder auch ein Smilie-Fadenkreuz kaufen.

Nur wofür die ganze Mühe? Die CoD-Punkte brauchen wir für bessere Waffen, Granaten, Aufsätze, Tarnmuster, Fadenkreuze, Ausrüstung (Minen, Bewegungssensor), Waffen-Verzierungen (Clan-Tag, Emblem) und die aus drei Rubriken wählbaren Extras (Perks). Denn die wohl größte Änderung von Black Ops ist die Umgestaltung des Klasseneditors. Zwar steigen wir durch Erfahrungspunkte immer noch in Rängen auf. Aber im Gegensatz zu Modern Warfare 2, wo freigeschaltetes Equipment sofort verfügbar war, müssen wir in Black Ops die Schießeisen und Aufsätze mit CoD-Punkten kaufen. So brauchen wir nicht mehr eine bestimmte Anzahl an Abschüssen mit einer Waffe erzielen, bevor wir für diese das Rot-Punkt-Visier oder die Wald-Tarnung erhalten. Sobald wir das entsprechende Level haben, und das Gewehr oder die Pistole kaufen können, dürfen wir auch gleich alle Verbesserungen anmontieren - einen ausreichenden Bestand an CoD-Punkten vorausgesetzt. Aber keine Angst: Wer nicht immer sofort Alles kauft, wird bereits nach rund zehn bis fünfzehn Spielstunden genug Geld zur Verfügung haben.

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Ein Käfig voller Helden

Geliebt und gefürchtet: Nach neun Abschüssen in Folge dürfen wir selbst an das MG eines Kampfhubschraubers. Geliebt und gefürchtet: Nach neun Abschüssen in Folge dürfen wir selbst an das MG eines Kampfhubschraubers.

Auch wenn Treyarch vieles am Multiplayer-Aspekt von Black Ops geändert hat, ist das bekannte und beliebte Spielgefühl der Call of Duty-Serie unangetastet geblieben. Die Gefechte spielen sich wie gewohnt schnell und actionreich. Die Waffen-Balance ist zwar noch nicht perfekt - einige Schießeisen, Aufsätze und Extras wie etwa die Nahkampfangriffe mit dem Messer, die AK74u mit Griff, die G11 oder das Fernlenkauto erscheinen uns noch etwas zu stark. Aber gerade im Vergleich zu Modern Warfare 2 ist Black Ops deutlich ausgewogener. Das liegt sicher auch daran, dass wir für die Abschussserien-Belohnungen nun jeden Kill selbst erzielen müssen. Die von Sprengautos, Mörsern, Hubschraubern oder Kampfhunden getöteten Gegner werden nicht mehr auf unsere eigene Serie gutgeschrieben. Dadurch wimmeln am Himmel nicht mehr ständig irgendwelche Helis und Flugzeuge. Zudem ist mit dem Boden-Luft-Geschütz eine günstige Verteidigungs-Option (vier Abschüsse in Folge) hinzugekommen.

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