Resident Evil Requiem, Monster Hunter Stories 3 und Pragmata haben zwei Dinge gemeinsam: Sie kommen von Capcom und gehören mit ihren Meta-Scores von jeweils über 85 zu den am besten bewerteten Spielen des Jahres.
Ein starker Start also, der Spieleentwickler und Publisher könnte in diesem Jahr noch einen weiteren möglichen Hit auf Lager zu haben: Onimusha: Way of the Sword – ein Spiel, auf das ich mich als alter Fan der Reihe besonders freue.
Onimusha, das vergessene Samurai-Action-RPG aus meiner Kindheit und potenzieller nächster Hit von Capcom
Onimusha gehört zu den wenigen Action-Rollenspielreihen, von denen ich mir schon sehr lange einen neuen Teil der Reihe gewünscht habe.
Immerhin erschien das letzte Onimusha-Spiel vor über 20 Jahren. Dementsprechend war meine Hoffnung ziemlich gering, dass Capcom die Reihe jeweils wiederbeleben wird, und ich hatte mich schon mit dem spirituellen Nachfolger von Team Ninja – Nioh – als Ersatz abgefunden.
Natürlich hat es mich dann umso mehr gefreut, dass Capcom vor zwei Jahren im Rahmen der Games Awards Onimusha: Way of the Sword angekündigt hat – und dieses Jahr soll das Spiel endlich erscheinen.
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Onimusha: Way of the Sword ist der erste neue Teil der Reihe seit 2006
Ein genaues Releasedatum für das Spiel steht noch nicht fest, aber eines steht für mich schon jetzt fest: 2026 ist DAS Jahr von Capcom und mit dem Release von Onimusha könnte sich der Entwickler und Publisher sich noch einen weiteren Hit sichern. Das Team von Capcom ist offenbar der gleichen Meinung, wie man diesem X-Beitrag entnehmen kann:
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Die gamescom-Demo hat bereits großen Eindruck hinterlassen
Auf der gamescom letztes Jahr 2025 durfte ich auch einen kurzen Blick auf das Spiel werfen und die ersten Kämpfe bestreiten – einschließlich eines Bosskampfs. Die Grafik war sehr ansprechend und steht beispielsweise Pragmata in nichts nach.
Besonders wichtig aber: das Gameplay hat sich fantastisch angefühlt. Etwas, das ich bereits in den alten Spielen sehr mochte und es mir bisher in anderen Spielen gefehlt hat – bis zum Release von Nioh.
Die Schwertangriffe in Way of the Sword haben richtig Punch und auch beim Kampf gegen unterschiedliche Gegnertypen waren Treffer deutlich zu spüren. Außerdem motiviert das System, die leuchtenden Energiekugeln in der Luft nach einem Kampf zu absorbieren, um sich entweder zu heilen oder andere Fähigkeiten einsetzen zu können.
Außerdem mag ich, dass sich Onimusha nicht wie ein Soulslike spielt und seinem Action-Gameplay nach wie vor treu geblieben ist. Ich hatte die Wahl zwischen dem Standard und einen schweren Schwierigkeitsgrad und kann bestätigen, dass der letztere Schwierigkeitsgrad immer noch unter dem eines Souls-Spiels oder Soulslikes liegt.
Eines kann ich nach der Demo mit Sicherheit sagen: Sollte Capcom die Qualität der Demo im fertigen Spiel so weiter halten können, dann steht einem weiteren Hit nur wenig im Weg.
Worum es in Onimusha eigentlich geht
Bei Onimusha handelt es sich um ein Action-Rollenspiel, in dem hauptsächlich historische Figuren aus Japan sich in einem übernatürlichen Setting befinden; dabei wird Japan immer wieder mit dem Ausbruch dämonischer Wesen namens "Genma" bedroht und müssen sich Nobunaga Oda, Hauptantagonist der Geschichte, stellen – vergleichbar mit der jetzigen Nioh-Reihe.
Mithilfe der mysteriösen Kraft des Oni-Clans können Spieler*innen dann gegen die Genma kämpfen und sich dem Antagonisten Nobunaga Oda stellen.
Das Gameplay ist ein Mix aus Hack and Slash und Rollenspiel, wobei es auch immer wieder zu Momenten kommt, wo Spieler*innen rätseln und ein Puzzle lösen müssen, um in der Geschichte fortzufahren.
Freut ihr euch auf den Release von Onimusha: Way of the Sword und welches Spiel von Capcom dieses Jahr hat euch am meisten gefallen?
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