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Seite 2: Captain Toad: Treasure Tracker im Test - Jäger des entführten Schatzes

Alle Winkel ausspionieren

Die Levels entpuppen sich als zunehmend schwerer werdende Kopfnüsse, die immer wieder andere Anforderungen an unsere Kombinationsgabe und unseren Forscherdrang stellen. Um die Übersicht zu behalten, müssen wir zudem die Kamera ständig drehen und hinein- oder herauszoomen.

Perspektive 1 Je nach Situation müsst ihr entscheiden, ob es sinnvoller ist, den vollen Überblick zu haben ...

Perspektive 2 ... oder ob ihr die Kamera lieber deutlich näher an Captain Toad heranzoomt.

Nur so verstehen wir Zusammenhänge und entdecken versteckte Extras, die in Geheimgängen schlummern oder besonders schwierig zu erreichen sind: In jeder Welt können wir drei Diamanten, einen goldenen Pilz und Extraleben einheimsen, wenn wir die Augen offen halten. Trotz frei drehbarer Kamera haben wir dabei allerdings nicht immer den vollen Durchblick.

Vor allem, wenn wir in engen Gängen unter Tage herumwuseln, kann es passieren, dass wir keine freie Sicht auf die Spielfigur bekommen und unseren Schatten ein Stückchen des Weges blind steuern müssen. Wenn es dazu kommt, ist das Spiel aber sehr fair und hetzt uns keine Gegner oder andere Gefahren auf den Hals.

Schade, dass Nintendo trotz zweier spielbarer Figuren keinen Koop-Modus spendiert hat. Technisch wäre das nämlich trotz Kameradreherei problemlos machbar, indem ein Spieler das GamePad benutzt, während der andere auf dem Fernseher spielt.

Drehwurm

Captain Toad: Treasure Tracker möchte über den Bewegungssensor des GamePads gespielt werden - ihr sollt den Wii-U-Controller drehen und neigen, um die Kamera zu bewegen. Das funktioniert zwar, allerdings nur, wenn ihr auf einem Bürostuhl sitzt und euch beim Spielen ständig um die eigene Achse dreht. Das sieht nicht nur komisch aus, sondern fühlt sich spätestens nach drei Levels ermüdend an.

Cool: Die Levels wirken wie quaderförmig ausgestanzte Teile einer größeren Comicwelt. Cool: Die Levels wirken wie quaderförmig ausgestanzte Teile einer größeren Comicwelt.

So nett das Gimmick für die Bewegungssteuerung auch ist, in unserem Test hat sich die Alternativsteuerung über die beiden Analogsticks als deutlich angenehmer und präziser erwiesen. Allerdings ist uns ein anderes GamePad-Feature positiv aufgefallen: Captain Toad ist perfekt für den eingebauten Bildschirm geeignet - mehr als passend, da das Spielprinzip mit seinen kurzen Levels geradezu nach einem Handheld schreit.

Blöd nur, dass wir damit an die Couch gefesselt sind und uns nicht auch unterwegs als Schatzsucher versuchen können. Auch wenn das Spiel somit vielleicht auf der falschen Nintendo-Plattform gelandet sein mag, ist es auch auf der Wii U spannend und motivierend, sich durch die über 70 Levels zu knobeln - und immer wieder zurückzukehren, um selbst die letzten versteckten Extras aus den Abschnitten herauszuholen und den eigenen Highscore zu verbessern.

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