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Inhaltsverzeichnis

Cartoon Wars: Gunner+ im Test - Zeichentrick-Rambo

In Cartoon Wars: Gunner+ für Android kämpft ein kleiner Zeichentrick-Soldat allein gegen unzählige Gegner. Erfahrt in unserem Test, wie sich der Protagonist als Hobby-Rambo so schlägt.

von Michael Degner,
14.12.2011 17:06 Uhr

Für ein Strichmännchen teilt der Held mächtig aus. Für ein Strichmännchen teilt der Held mächtig aus.

Wie stellt man sich einen Action-Helden vor, der sich im Alleingang durch Horden von Feinden ballert? Groß, muskelbepackt und mit einem Kreuz, dass die Sonne verdunkelt – ein typischer Rambo eben! Die bekannten Entwickler von Gamevil beweisen mit Cartoon Wars: Gunner+ Mut zur Lücke, denn ihr Protagonist ist die genaue Antithese zum oben beschriebenen Typus. Er ist klein, dünn und schmächtig – nur ein einfaches Strichmännchen. Aber was für eins: Ein Held, der beweist, dass man nicht immer nur nach Äußerlichkeiten gehen sollte, denn was ihm an Masse fehlt, macht er durch Brutalität locker wieder wett.

Das Spielprinzip von Cartoon Wars: Gunner+ könnte einfacher nicht sein. Der Held klappert nach und nach Karten ab und zwar mit einem einzigen Ziel: Überleben. Unser Zeichentrick-Rambo ist nämlich das meistgesuchte Strichmännchen im Lande, nachdem ihn der König für vogelfrei erklärt hat. Der Grund, der den Herrscher dazu verleitet, ist einer der Urtriebe des Menschen: Die Angst. Angst davor, dass der Held zu mächtig wird und ihm schließlich den Thron streitig macht. Also schickt er seine gesamt Armee los, damit sie den Cartoon-Krieger ausradieren. Doch der Protagonist weiß sich zu wehren, ist er doch sicher im Umgang mit allerlei schweren Waffen.

Cartoon Wars: Gunner+ - Screenshots ansehen

Die Kampf-Hühner haben hier nichts zu lachen. Die Kampf-Hühner haben hier nichts zu lachen.

Zu Beginn steht ihm aber nur ein simpler Bogen zu Verfügung. Mit diesem bewegt ihr euch auf einer 2D-Karte und spickt die angreifenden Widersacher mit Pfeilen. 2D bedeutet hier aber nicht, dass ihr nur zur Seite lauft. Zum Überleben braucht man schon mehr als nur zwei Richtungen und deshalb latscht ihr auch von oben nach unten. Die Steuerung über den Touchscreen funktioniert dabei grundsätzlich gut. Ihr bewegt die Figur mit einem virtuellen Joystick am linken Bildschirmrand. Mit einem Schieberegler an der rechten Seite schießt ihr. Je nachdem, ob ihr diesen nach links oder rechts bewegt, ballert das Strichmännchen auch in diese Richtung. Das ist praktisch, denn so kann der Held auch nach hinten feuern, während er nach vorne läuft. Mit jeder Waffe erhaltet ihr zudem verschiedene Eigenschaften. Habt ihr zum Beispiel den Bogen ausgerüstet, heilt ihr den Hobby-Rambo oder bedeckt die Karte mit Feuerbällen. Die Knöpfe dafür sind allerdings sehr klein. Da kann es (gerade in der Hitze des Gefechts) schon mal passieren, dass ihr mehrere Versuche braucht, um die Fertigkeit auszulösen – nervig.

Im Kampfroboter lehrt der Protagonist den Gegnern das Fürchten. Im Kampfroboter lehrt der Protagonist den Gegnern das Fürchten.

Für besiegte Feinde und erledige Level erhaltet ihr Kohle. Mit dieser kauft ihr euch entweder neue Waffen oder verbessert die Werte des Strichmännchens. Das Metzel-Arsenal dürfte dabei keine Wünsche offen lassen. Wenn ihr wollt, zieht ihr den Gegnern mit einem scharfen Katana einen neuen Scheitel oder besteigt einen wuchtigen Mech. Neue Waffen sind aber auch überlebensnotwendig, denn im Verlauf des Spiels hetzt euch der König alles auf den Hals, was seine Privatarmee so zu bieten hat. Das geht von einfachen Soldaten mit Schwert und Schild, über wilde Löwen, bis hin zu Keulen schwingenden Kampfrobotern. Wer da versucht etwas mit Pfeil und Bogen auszurichten, landet früher oder später auf dem Strichmännchen-Friedhof.
Passend zum Hauptcharakter ist auch die Grafik im Zeichentrick-Stil gehalten. Cartoon Wars: Gunner+ ist dabei zwar keine Schönheit, punktet aber mit seinem speziellen Design. Wenn einen das erste Mal ein pfeilschnelles Killer-Huhn oder eine Klops-Spinne angreifen, kann man sich das Schmunzeln nicht verkneifen.

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