Ich habe Controller immer belächelt. Schon von klein auf bin ich mit Maus und Tastatur aufgewachsen und habe Gamepads immer für eine unterlegene Form der Steuerung gehalten. Ich war zufrieden mit meinem Setup und hätte niemals gedacht, dass irgendein Spiel mich von meiner Einstellung abbringen könnte. Aber dann kam Clair Obscur und mit ihm der erste Controller meines Lebens, der mir mehr Spaß gemacht hat, als ich jemals gedacht hätte.
Diesen Controller würde ich mir jederzeit wieder zulegenWarum ich für Clair Obscur: Expedition 33 mit meiner Tradition gebrochen habe
Wenn es ein Spiel gab, das letztes Jahr die Community im Bann gehalten hat, wie kaum ein anderes Spiel, dann war es Clair Obscur: Expedition 33. Und auch ich habe es mir geholt, direkt nachdem ich unser Test-Video dazu gesehen hatte.
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Clair Obscure: Expedition 33 - Dieses Rollenspiel erzählt die beste Story seit Jahren
Also habe ich das Spiel auf Steam gekauft, heruntergeladen und gestartet. Doch schon vor dem ersten Menü erschien eine Hinweismeldung, dass das Spiel am besten mit einem Controller gespielt werden sollte, um die bestmögliche Erfahrung zu haben. Ich habe diese Meldung erst einmal bewusst ignoriert und mir gedacht, dass es schon nicht wild werden wird, wenn ich mit Tastatur und Maus spiele.
Doch schon nach kurzer Zeit im Spiel fällt mir auf: Etwas läuft hier nicht so ganz rund. Meine Konter sitzen nur die Hälfte der Zeit, der Flow des Spiels war eher träge und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich so auf lange Sicht Spaß mit dem Spiel haben würde. Nicht dass es sich mit Tatstatur und Maus überhaupt nicht zocken ließe, aber das gewisse Extra fehlte mir eben.
Es musste also ein Controller her. Die Anforderungen waren simpel: PC-kompatibel, kabellos und eine halbwegs vernünftige Ergonomie. Meine Wahl, bzw. die Wahl meiner Tante, die mir den Controller letztendlich zu Weihnachten schenkte, hätte kaum besser ausfallen können.
Diesen Controller empfehle ich besten Gewissens weiterWarum ich mit meinem Controller so zufrieden bin
Der ominöse Controller, um den es hier die ganze Zeit geht, ist der ISY IGP-2000-WT. Ein Controller einer der Eigenmarken von MediaMarkt. Zwar hatte ich den Namen schon mal gehört, hatte ich aber trotzdem nicht auf dem Schirm. Dabei kann der Controller so einiges und das zu einem mehr als fairen Preis.
Direkt bei ersten Betrachtungen fällt auf, dass das Design sehr stark dem Xbox-Controller ähnelt. Das gilt sowohl für die Form, als auch die Buchstabentasten, auch eine Bluetooth-Funktion ist vorhanden, was für viele ein Hauptargument für das Gamepad von Microsoft ist.
Doch ISY geht noch einen Schritt weiter: Denn der IGP-2000-WT hat auf der Unterseite zwei Makrotasten vorzuweisen, die mit einer beliebigen Tastenkombination belegt werden können. So könnt ihr euch Kombos in euren Spielen etwas leichter machen. Auch zu erwähnen ist der geringere Preis, denn für MediaMarkts Eigenmarke zahlt ihr, je nach Angebotslage, bis zu 20 Euro weniger.
Lediglich die sehr glatte Oberfläche ist ein kleines Manko, da der Controller so sehr schnell aus der Hand rutschen kann, besonders wenn die Hände etwas schwitzig sind.
Ein genialer Tipp für Preis-Leistung
Ich war zu Beginn etwas skeptisch, was kann ein Controller einer MediaMarkt-Eigenmarke denn schon großartiges leisten? Nachdem ich nun Clair Obscur damit durchgespielt habe, kann ich sagen: Eine ganze Menge und das auch noch zu einem Preis, bei dem der Konkurrenz vor Schreck der Geldbeutel aus der Hose fällt.
Ich werde auch bei zukünftigen Spielen auf meinen ISY-Controller setzen und wenn ihr auf der Suche nach einem Controller sucht, der kabellos funktioniert, sowohl mit dem PC, als auch mit der Konsole oder dem Handy kompatibel ist und dabei auch noch wenig kostet, dann solltet ihr dieses Modell auch dringend auf dem Schirm haben.
Holt euch meinen Controller-Tipp bei MediaMarkt