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CounterSpy im Test - Der Spion, der von der Seite kam

Vintage-Look und Kalter-Krieg-Spionage: CounterSpy für die Playstation-Konsolen macht im Test zunächst eine gute Figur. Gerät aber nach und nach ins Wanken.

von Patrick Mittler,
25.08.2014 17:20 Uhr

Was ist... CounterSpy? - Spionage-Sidescroller angespielt 15:40 Was ist... CounterSpy? - Spionage-Sidescroller angespielt

Anfang des Jahres hatten wir mal eine kleine Liste mit unseren Hoffnungen für das PlayStation Vita-Jahr 2014. Einer der Kandidaten war dabei CounterSpy, ein Stealth-Action-Game im Sidescroller-Gewand, dass nun generationsübergreifend für PlayStation 3, PS4 und PS Vita erschienen ist. Waren unsere Vorschusslorbeeren gerechtfertigt?

Es ist Kalter Krieg und wir sind mittendrinn

Die ersten positiven Eindrücke: CounterSpy hat Humor und Stil – es macht mit seiner minimalistischen Optik auch ohne bombastischen Grafik-Schnickschnack viel her, hat einen Soundtrack, der mit jeder Note schön schmissiges Agenten-Flair in die Ohren zaubert und veräppelt mit gelungenen Späßchen den einstigen Kalten Krieg zwischen den Westmächten und dem Ostblock. Mal erspähen wir Plakate mit idiotischen Anweisungen (DAS ist der Feind, und DAS der Freund!) oder finden alberne Dossiers mit Titeln wie »Woher Sie wissen, dass der Feind weiß, dass Sie wissen, dass er über Sie Bescheid weiß«. Dafür gibt's ebenfalls ein Lob – aber nun zum eigentlichen Inhalt.

Als Top-Spion wider Willen (die Kollegen sind aufgrund von Yoga-Unfällen verhindert) sollen wir für unsere Organisation C.O.U.N.T.E.R. ein Wettrüsten der beiden wenig subtilen Supermächte-Persiflagen »Imperialist States« und »Socialist Republic« verhindern. Die beiden Staaten liefern sich nämlich ein Rennen, wer zuerst den Mond mit möglichst großen, spitzen und ungemein atomaren Raketen pulverisieren kann. Dabei funken wir dazwischen, indem wir abwechselnd geheime Dokumente aus ebenso geheimen Basen der beiden Rivalen mopsen – möglichst gleichmäßig verteilt auf beide Kontrahenten, denn sonst steigt die »Defcon-Stufe« einer Supermacht so weit, dass der jeweilige Anführer per Druck auf den roten Knopf den Erdtrabanten in kleine Stücke sprengt.

Der Spion, der von der Seite kam

Wie stellt sich CounterSpy diesen Geheimplan-Klau nun in der Theorie vor? Typisch für unsere Rolle als Spion natürlich auf leisen Sohlen: Wir schleichen durch zufällig generierte Basen, räumen Tresore leer, erbeuten Dossiers (bringen uns Geld), Waffen- und Fähigkeits-Pläne (um unseren Agenten stetig besser auszurüsten) und Geheimdokumente (unsere eigentlichen Missionsziele). Bewacht wird der Kram, wie soll es auch anders sein, von Wach-Soldaten sowie Kameras. Wir halten mit bis zu vier Knarren (aus einer recht ansehnlichen Auswahl von Pistolen, Schrotgewehrn, Betäubungspfeilen schallgedämpften Uzis etc.) sowie mit bis zu vier ausrüstbaren Fähigkeiten (mehr Gesundheit, Senken der Defcon-Stufe etc.) dagegen.

CounterSpy - Screenshots ansehen

Das funktioniert ähnlich wie bei Shadow Complex als Sidescroller (trotz 3D-Umgebungen bewegen wir uns also immer nur auf einer 2D-Linie), jedoch mit mehr Schleich-Elementen. Wir pirschen uns von hinten an Wachen ran, um ihnen dann unsanft den Kopf zu verdrehen, schießen Kameras von der Decke oder gehen an vorgegebenen Stellen in Deckung. Dort schaltet CounterSpy kurz in eine Schulterperspektive, aus der wir die Wachen in 3D aufs Korn nehmen. Praktisch wenn dann ein gut platziertes rotes Fass dazu einlädt, gleich ein ganzes Feindgrüppchen explosiv aus dem Weg zu räumen. Da die Aufträge, bzw. deren Abschnitte, zufällig generiert sind, gleicht (theoretisch) keiner dem anderen. Das erhöht natürlich den Wiederspielwert, bringt aber auch seine ganz eigenen Probleme mit sich. Dazu gleich mehr.

Nie gut: Atomare Eskalation

Der Vollständigkeit halber seien noch die Besonderheiten bezüglich Defcon-Stufe erwähnt: Erspähen uns die Wachen, sind sie klarerweise alarmiert und beharken unseren wenig gepanzerten Spion, manchmal zücken sie aber auch ein Walkie-Talkie und erhöhen kontinuierlich die Defcon-Stufe, sofern wir sie nicht schnell ausschalten. Ebenso läuft das, wenn uns Kameras sehen. Ist der Defcon-Level auf der höchsten Alarmstufe angelangt, startet ein Timer. Nun müssen wir vor Ablauf des Ultimatums das Level-Ende erreichen, sonst heißt es: Tschüss, lieber Mond.

Senken können wir die Defcon-Stufe, indem wir ab und an auftauchende Generäle mit vorgehaltener Waffe zur Kapitulation zwingen (geht nur wenn alle anderen Soldaten im Abschnitt ausgeschaltet sind) oder mit einer der oben genannten Spezialfähigkeiten, sofern wir sie zwischen den Aufträgen im Shop kaufen. Nochmal zusammengefasst: Im Grunde hangeln wir uns von Raum zu Raum und versuchen, die jeweilige Situation möglichst effizient zu lösen. Dadurch halten wir die beiden Defcon-Stufen der Supermächte auf der rudimentären Weltkarte unter Kontrolle, sonst stehen wir vor dem nuklearen »Game Over«. Nun von der Theorie in die Praxis.

Counterspy - Trailer zur PlayStation-4-Ankündigung 1:04 Counterspy - Trailer zur PlayStation-4-Ankündigung

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