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Seite 4: Crackdown 2 im Test - Test für Xbox 360

Crackdown 2: Technik

Crackdown 2: Die Weitsicht ist ordentlich und erlaubt einen Blick quer über Pacific City. [360] Crackdown 2: Die Weitsicht ist ordentlich und erlaubt einen Blick quer über Pacific City. [360]

Wohlmeindende Menschen bezeichnen den Look von Crackdown 2 gegenüber dem Vorgänger als »aufgeräumt«. Man könnte aber auch sagen: trist. Es gibt kaum Abwechslung vom grau-braunen Einerlei, vor allem nachts oder in Untergrund-Levels suppt euch nur noch dunkler Matsch vom Bildschirm entgegen. Dazu kommt, dass die Entwickler bei den Texturen Langeweile walten lassen. Egal ob »rostiges Blechdach«, »grauer Asphalt« oder »Bretterverschlag (faulig)« – alle Texturen wirken wie lieblos aus einer vorgefertigten Texturbibliothek genommen. Schwach! Nicht viel besser sind die arg groben Charaktermodelle, die mit wenigen Polygonen auskommen müssen. Das mag den riesigen Massen an Mutanten geschuldet sein, die manchmal den Bildschirm bevölkern, im Nahkampf sieht es jedoch einfach nicht sehr zeitgemäß aus. Gerade im Vergleich mit aktuellen Open World-Spielen wäre technisch weit mehr drin gewesen. Unter seinen Möglichkeiten bleibt auch der Soundtrack. Viel zu selten hört ihr im Spiel Musik. Durchgehende Sounduntermalung gibt es lediglich, wenn ihr ein Auto der Cell-Terroristen klaut. Dann tönen Originallieder von Creedence Clearwater Revival, Bob Dylan oder Johnny Cash aus dem Radio. Anfangs lustig, später nervig ist euer per Funk ständig mitquatschender Vorgesetzter. Der klingt mehr wie ein Radio-Ansager und spornt euch immer wieder mit schlauen Sprüchen an, die sich allerdings oft wiederholen.

» Test-Video zu Crackdown 2 ansehen

Crackdown 2: Blut und Gedärme?

Crackdown 2: Aus der Nähe erkennt man die etwas simplen Polygonmodelle der Gegner besonders gut. Crackdown 2: Aus der Nähe erkennt man die etwas simplen Polygonmodelle der Gegner besonders gut.

Crackdown 2 erscheint nicht in Deutschland. Das liegt aber vor allem an der Spielmechanik, die euch fürs Töten von Gegnern belohnt, und weniger an der Gewaltdarstellung. Sicher, überfahrene Gegner verlieren ordentlich rote (oder grüne bei den Mutanten) Suppe, doch im Vergleich zu Spielen wie God of War 3 oder GTA IV geht es vergleichsweise sanft zu. Obendrein verhindert die Comicgrafik von Anfang an den Eindruck realer Gewalt. Ihr könnt auch keine Gliedmaßen oder Köpfe abschießen. Wer also nur weil Crackdown 2 nicht bei uns kommt auf eine skandalträchtige Gewaltorgie hofft, wird enttäuscht werden.

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