Warum ihr für Cyberpunk 2077 viele Freunde braucht - oder sehr viel Zeit

Kollege Michael Graf konnte Cyberpunk 2077 zwei volle Tage spielen und hat Interessantes über die Wertigkeit der Quests herausgefunden.

von Dennis Michel,
19.11.2020 18:30 Uhr

Cyberpunk 2077 wird eines der Spiele, über die ihr euch herrlich mit Freunden austauschen könnt. Cyberpunk 2077 wird eines der Spiele, über die ihr euch herrlich mit Freunden austauschen könnt.

Bevor es für uns (hoffentlich) am 10. Dezember auf nach Night City geht, haben wir heute noch einen interessanten Ausblick auf Cyberpunk 2077 für euch. Und zwar konnte GameStar-Kollege Michael Graf das Action-RPG bereits zwei volle Tage spielen und hat uns sehr interessante Infos zur Wertigkeit der Geschichten und der Entscheidungsvielfalt verraten.

Kurz gesagt: Cyberpunk 2077 werden wir wohl alle unterschiedlich erleben, da vieles davon abhängt, wie gründlich wir die Spielwelt untersuchen, welchen Spielstil wir bevorzugen und auch, wie viel Zeit wir uns mit dem Spiel nehmen. Tauscht ihr euch mit Freunden aus, wird wohl jeder etwas anderes zu berichten haben. Das klassische Schulhof-Gespräch "kennst du schon?".

Neue Wege dank Erkundung der Spielwelt

Wie Michael berichtet, gibt es während der Missionen natürlich auch "kleine Entscheidungen" während der Dialoge. Beispiel: Ihr habt die Wahl, knockt ihr euren Gegenüber um, oder lasst ihr in am Leben. Diese Entscheidungen kennen wir aus vielen Rollenspielen.

Doch viel interessanter ist der Punkt, dass je nachdem wie sehr ihr ein Areal erkundet, neue Dialog-Optionen freigeschaltet werden, die Einfluss auf die Hauptstory haben. Lauft ihr einfach in eine Bar, geht strikt zum nächsten Quest-Marker, habt ihr vielleicht drei Antwortmöglichkeiten. Schaut ihr euch jedoch gut um, sprecht mit NPCs, untersucht Objekte, löst die ein oder andere Nebenaufgabe, stehen euch im Gespräch weit mehr Optionen offen.

Und falls ihr jetzt denkt "Mensch, das kann aber auch ganz schön demotivieren. Immer will ich ja nicht alles abgrasen", gibt es eine gute Neuigkeit. Das Spiel demotiviert euch nicht mit ausgegrauten Dialogoptionen. Habt ihr eine nicht freigeschaltet, bekommt ihr das nicht mit. Hier passt sich das Spiel also ganz eurem Spielstil an. Wer eher den Stealth-Weg geht, mehr auf dem Weg zum Ziel findet, der wird ein ganz anderes Erlebnis haben als diejenigen, die brachial mit der Waffe voranstürmen und direkt den nächsten Dialog starten.

Ein kleiner Anruf, der Großes bedeuten kann

Doch kommen wir zu Michaels Eindrücken von den Missionen - und keine Sorge, hier wird nicht gespoilert. Wie er berichtet, speist uns Cyberpunk 2077 nicht mit redundanten Fleißaufgaben ab. Hinter zig Zetteln herlaufen wie in einem Assassin's Creed Valhalla, das werdet ihr im Action-RPG wohl nicht machen. Hinter jeder kleinen Mission die er gestartet hat, steckt eine Geschichte.

Während des Spiels werdet ihr ähnlich in GTA von NPCs angerufen, erhaltet so neue Questlines. Falls ihr vor hattet diese lieber wegzudrücken, solltet ihr euch das aber nochmal ganz genau überlegen. So ist es Michael passiert, dass durch einen unscheinbaren Anruf eine riesige, richtig gute Reihe von Missionen ausgelöst wurde, die zudem Auswirkungen auf die Hauptstory hatten.

Ein anderes Beispiel: Michael wurde beim Gang durch einen Park von einem Mönch angesprochen. Komplett unscheinbar und viele werden bei solch einer Stelle einfach weitergehen. Doch auch hier gilt, hört den Leuten vielleicht doch besser ab und an zu. Was er nämlich dann erlebte, hatte zwar wenig mit Spielfortschritt zu tun, jedoch mit einem sehr coolen Erlebnis, dass ihn schnell mal in eine ganz andere Welt führte.

Wie hoch ist die Aufgabendichte? Zum Abschluss noch eine Frage, die bestimmt viele von euch interessiert. Gibt es denn viele Missionen und kann die schiere Anzahl manch einen überfordern? Und hier lautet die Antwort von Michael "Ja!". Cyberpunk ist voller Missionen und euer Quest-Log wird so schnell nicht leer. Aber (!), und an dieser Stelle kommt ein großes "aber". Wie oben geschrieben soll selbst hinter der kleinsten Quest eine interessante Geschichte stecken, die mit einer hervorragenden deutschen Synchro vertont ist.

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Wollt ihr die ganzen Eindrücke aus der Anspielsession lesen, dann schaut gerne in den sehr, sehr ausführlichen Bericht von Michael rein, den wir euch hier verlinkt haben.

Fühlt ihr euch von viele Quests überfordert und ist das voll ok, solange auch coole Geschichten hinter ihnen stecken?

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