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Dark Meadow im Test - Bitterböser Ego-Trip

Man stelle sich folgende Situation vor: allein in einem verlassenen Gebäude, ohne Erinnerung, ohne Hoffnung. Phosphor Games Gruselmärchen begeisterte uns im wahrsten Sinne im Test für iPad und iPhone.

von Thomas Ruhk,
24.11.2011 19:17 Uhr

Das Entwicklerstudio Phosphor Games entführt uns in Dark Meadow („Dunkle Wiese“) in ein Gruselmärchen aus der Ego-Perspektive. Auf den ersten Blick ist der technisch hochwertige Titel nur ein Klon des AppStore-Mega-Hits Infinity Blade. Es offenbaren sich jedoch sehr schnell deutliche Abgrenzungen zur Ritter-Schnetzelei von Epic.

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Der alte Mann will sich mit uns verbünden. Der alte Mann will sich mit uns verbünden.

Dark Meadow beginnt in einem schäbig wirkenden Krankenhauszimmer. Wir erwachen benommen und sind völlig orientierungslos. Noch während wir hin und her taumeln, ertönt die Stimme eines alten Mannes. Er faselt etwas von Gefangenschaft und einer geheimnisvollen Frau. Wir wenden uns ihm zu und erblicken einen Rollstuhlfahrer. Plötzlich unterbricht er seine Rede und flüchtet hastig – wir stehen allein in dem Zimmer.

Dark Meadow ansehen

Die folgenden rund sieben Spielstunden bestehen aus der Erforschung des verlassenen und heruntergekommenen Hospitals. Dark Meadow wird vollständig aus der Ego-Sicht erzählt. Der Raum unseres Erwachens stellt sich schnell als Kinderzimmer heraus – hier muss vor vielen – sehr vielen – Jahren einmal ein Mädchen zur Welt gekommen sein. Mit Fingerstrichen können wir uns komplett in alle Richtungen sowie nach oben und unten drehen und den Raum untersuchen. Zeitungsschnipsel werden durch einen Fingertipp eingesammelt und erzählen in gelungenem, aber nicht ganz fehlerfrei übersetztem Deutsch die Geschichte des Hospitals und seiner Patienten. Auch Geldsäckchen haben seltsamerweise ihren Platz im Raum gefunden und werden ebenfalls durch Berührung einkassiert. Später finden wir auch Geld in Schränken oder in Behältern für Feuerlöscher.

Erste Schritte

Die Ungeheuer erinnern oftmals an insektoide Menschen. Die Ungeheuer erinnern oftmals an insektoide Menschen.

Grüne Punkte am Boden markieren die nächste Stelle, zu der wir marschieren können. Dazu muss der Punkt einfach nur angetippt werden. Anders als in Infinity Blade kann und darf jedoch der gleiche Weg auch wieder zurückgegangen werden. So bewegen wir uns also nach eigenem Gutdünken kreuz und quer durch das Krankenhaus. Schon nach wenigen Schritten ertönt unvermittelt ein monströses Brummen, und eine alptraumhafte Kreatur offenbart sich unserem Blick. Sie ist nackt, von menschlicher Gestalt, und trägt einen skelettierten Stierschädel auf dem bronzefarbenen Hals. Als wäre das noch nicht genug, ragen links und rechts zwei Geierflügel aus dem Rücken des Wesens. Woher wir plötzlich die Armbrust in der Hand haben, ist zweitrangig: Mit dem Finger spannen wir den Bügel und jagen dem Viech einen Bolzen entgegen. Das Ding spuckt uns seinerseits eine graue, ätzende Substanz entgegen, der wir mit den Ausweichbuttons entgehen können. Als es auf Armlänge rangekommen ist, halten wir ihm ein Schwert entgegen. Fingerstriche lassen uns zuschlagen, Buttondruck lässt uns zur Seite tauchen oder einen effektiven Block setzen.

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