Fazit: Destiny 2: Kriegsgeist im Test - Lohnt sich der Wiedereinstieg?

Fazit der Redaktion

Mirco Kämpfer
@Khezuhl

Eigentlich hatte ich es ja schon letztes Jahr vorausgesagt: Fluch des Osiris und Kriegsgeist sind eher Mini-DLCs im Stile von Dunkelheit lauert und Haus der Wölfe von Destiny 1. Sie sind kurz und bestenfalls ganz nett, locken aber niemanden hinter dem Ofen hervor.

Das trifft auch auf Kriegsgeist zu. Die Walküre-Reliktwaffe macht Laune, der Story-Endboss ist cool und der Horde-Modus eine willkommene Abwechslung. Spielerisch hingegen reicht der DLC nie über Mittelmaß hinaus - und das, obwohl Destiny 2 dringend wieder zu alter Stärke finden sollte.

Mit recycelten Gegnern und Schlaucharealen wird der DLC aber keine Spieler zurückgewinnen. Unterm Strich finde ich Kriegsgeist trotzdem schon jetzt etwas besser als Fluch des Osiris, allein schon weil der nervige Immerforst fehlt und das Hellas-Becken mehr hermacht als der Merkur.

Wer sich von Kriegsgeist eine große Wendung gewünscht hat, wird enttäuscht. Es ist eher ein Babyschritt in die richtige Richtung. Beinharte Fans werden natürlich zugreifen oder haben den DLC ohnehin schon bezahlt. Wer sich aber fragt, ob er nach langer Abstinenz jetzt wiedereinsteigen sollte: Nein, meiner Meinung nach lohnt sich das nicht.

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