Diablo 2: Resurrected - 8 wichtige Tipps für den perfekten Spieleinstieg

Nach 21 Jahren kehrt Diablo 2 mit neuer Grafik und kleinen Verbesserungen zurück. Damit ihr direkt in den Klassiker einsteigen könnt, helfen wir euch mit unseren Tipps weiter.

Besonders neue Spieler*innen dürften mit dem Klassiker anfangs ihre Probleme haben. Besonders neue Spieler*innen dürften mit dem Klassiker anfangs ihre Probleme haben.

Mit Diablo 2: Resurrected kommen Spieler*innen auf Konsolen zum ersten Mal in den Genuss des Action-RPGs. Viele Änderungen gibt es zwar nicht, doch in zwei Jahrzehnten hat sich so viel an Informationen über das Spiel angesammelt, dass es besonders neuen Spieler*innen durchaus schwer fallen kann, einen guten Einstieg zu finden. Wir helfen euch, damit eure ersten Schritte in dem Klassiker nicht allzu diabolisch werden.

Ob sich ein Ausflug nach Sanktuario lohnt, erfahrt ihr in unserem Vorabtests:

1. Das Spiel ist 21 Jahre alt und das werdet ihr merken

Ihr solltet euch unbedingt bewusst sein, wie alt Diablo 2 mittlerweile ist. In Zeiten zahlreicher Remakes und Remasters scheint das trivial zu klingen. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Neuauflagen der letzten Jahre wurde an Diablo 2: Resurrected nichts grundlegend verändert. Selbst die neue Grafik ist nur über das alte Spielegerüst aus dem Jahr 2000 gelegt.

Daher werdet ihr euch auf viele Aspekte einstellen müssen, die nach heutigen Standards, wie in Path of Exile oder Diablo 3, veraltet sind. So könnt ihr zum Beispiel euren Charakter leicht verskillen, kämpft ständig mit dem begrenzten Inventar oder müsst nach dem Tod des Charakters eure Leiche wiederfinden. Geht ihr hier mit der falschen Erwartungshaltung ran, kann das schnell frustrierend werden.

2. Fokussiert eure Talente

Wenn ihr eurem Charkter beim Stufenaufstieg neue Talente beibringt, solltet ihr euch genau überlegen, in welche Richtung ihr euch entwickeln wollt. Denn Diablo 2 bestraft euch spätestens im dritten Akt dafür, wenn ihr eure Talentpunkte zu breit verteilt.

Wenn ihr nicht voll in Talente investiert, dann werden Zauber sehr schnell schwach. Wenn ihr nicht voll in Talente investiert, dann werden Zauber sehr schnell schwach.

Früh investieren! Fähigkeiten bauen aufeinander auf und verstärken sich gegenseitig. Versucht also unbedingt diese Synergien auszunutzen und verpasst allen Talenten, die sich gegenseitig verstärken die vollen 20 Punkte. Ansonsten fallt ihr zu schnell mit dem Schaden zurück. Ein Beispiel ist der Eisblitz der Magierin - setzt ihr hier Skillpunkte, dann verstärkt ihr auch den viel mächtigeren Zauber Frostsphäre.

Andere Fähigkeiten solltet ihr hingegen nur anskillen, also einen Punkt reinsetzen und danach nicht weiter verstärken. Bleiben wir bei der Magierin als Beispiel. Mehr als ein Punkt in Teleport ist verschwendet, da nur Manakosten gesenkt werden und sonst keine Synergien bestehen.

3. Energie ist nicht sinnvoll

Eine Falle für neue Spieler*innen ist häufig der Statuswert Energie. Er erhöht eure Mana und scheint die offensichtliche Wahl zu sein, wenn ihr Klassen wie den Druiden, Magierin oder Nekromanten spielt. Aber leider werdet ihr nur am Anfang des Spiels halbwegs von dem Wert profitieren, wenn ihr noch begrenzte Manareserven zur Verfügung habt.

Dies wird jedoch schnell durch Edelsteine, Ausrüstung, Verbündete und Runenwörter ausgeglichen, die euch fast unendlich Mana zur Verfügung stellen. Setzt daher lieber so viele Punkte in Stärke und Geschicklichkeit, dass ihr jedwede Ausrüstung tragen könnt und setzt die übrigen Punkte in Vitalität.

4. Talente und Werte neu verteilen

Einmal pro Schwierigkeitsgrad könnt ihr neu skillen. Nutzt die Funktion weise. Einmal pro Schwierigkeitsgrad könnt ihr neu skillen. Nutzt die Funktion weise.

Habt ihr das Gefühl, dass euer Build doch nicht aufgeht, habt ihr eine Chance doch noch Talente und Statuswerte neu zuzuweisen. Nach der Quest Höhle des Bösen im ersten Akt des Spiels, habt ihr die Möglichkeit bei Ankara euren Charakter zu resetten. Dies funktioniert aber nur einmal pro Schwierigkeitsgrad, weswegen ihr euch dies wirklich gut überlegen solltet. Später kann man zwar auch ein Item herstellen, mit dem dasselbe möglich ist. Dafür müsst ihr jedoch Einzelteile von starken Bossen farmen, für die ihr schon einen guten Build benötig.

Also nutzt die Neuzuweisung nur, wenn ihr wirklich sicher seid.

5. Sucht die Teleporter

In jedem Akt werdet ihr eine Reihe von Teleportern finden können. Diese solltet ihr auf keinen Fall verpassen, da sie euch lange Laufwege ersparen. Wo sie sich befinden, erfahrt ihr in der Stadt des jeweiligen Aktes. Aktiviert ihr dort das Teleportfeld, dann seht ihr alle Punkte die ihr aktiviert habt oder euch fehlen. So erfahrt ihr auch, in welchem Gebiet sie sich verstecken. Grast also das jeweilige Areal ab, bevor ihr weiterlauft.

6. Seid aufs Sterben vorbereitet

Der Tod in Diablo 2 kann sehr nervig sein. Segnet eurer Charakter das Zeitliche, dann steht ihr danach unbekleidet in der Hauptstadt des jeweiligen Aktes. Um eure Ausrüstung und Gold wieder zu bekommen, müsst ihr zurück zu eurer Leiche.

Besonders vor Bossen solltet ihr immer ein Portal aufstellen. Besonders vor Bossen solltet ihr immer ein Portal aufstellen.

Je nach aktivierten Teleportern, werdet ihr eine Weile laufen und dabei allen Monstern ausweichen müssen, die ihr stehen gelassen habt. Daher solltet ihr in neuen Gebieten immer ein Stadtportal aufstellen. Solltet ihr dann sterben, könnt ihr direkt durch das Portal wieder ins aktuelle Gebiet eilen und erspart euch eine Menge Laufarbeit.

Seht ihr hingegen keine Chance eure Leiche zu erreichen, dann beendet das aktuelle Spiel und kehrt zum Charakterbildschirm zurück. Betretet das Spiel wieder und eure Leiche liegt direkt in der Hauptstadt.

Dadurch verliert ihr allerdings alles Gold, was ihr in den Taschen hattet. Haltet euch daher unbedingt an den nächsten Tipp.

7. Lagert euer Gold ein

Durch den Verlust eures Goldes nach einem Tod, habt ihr ein Problem. Denn ihr könnt weder euren Begleiter wiederbeleben, noch neue Heiltränke kaufen, falls ihr diese für den Boss braucht, der euch gerade gekillt hat. Daher solltet ihr immer jegliches Gold in der Beutetruhe einlagern und nur nach Bedarf herausnehmen.

Denn sollte das Szenario im vorherigen Punkt eintreten und ihr müsst euch ausloggen, während das Gold gerade neben Mephisto unter Travincal liegt, dann ist es für immer verloren. Daher seht zu, immer Reserven in der Truhe zu haben.

8. Loot ist für alle da

Je mehr Spieler mitmischen, desto mehr prügeln sich um Beute. Je mehr Spieler mitmischen, desto mehr prügeln sich um Beute.

Im Gegensatz zu modernen "Hack and Slay"-Spielen ist der Loot nicht nur für euch sichtbar, sondern für alle. Daher kann es in Multiplayer-Partien durchaus vorkommen, dass euch eure Mitspieler alles wegschnappen. Setzt daher auf Kommunikation und redet mit anderen. Denn nichts ist frustrierender, als wenn ein für euch nützliches Teil beim Händler landet.

Seid auch so nett und werft Dinge auf den Boden die ihr nicht braucht, um sie euren Mitspieler*innen zu geben. So baut ihr euch einen guten Ruf in der Community auf und findet auf Dauer feste Gruppen, die gerecht den Loot verteilen. Oder ihr spielt lieber mit Freunden.

Welche Tipps habt ihr für neue Spieler*innen von Diablo 2: Resurrected?

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