Seite 2: Die Hard im Test - Hordenweise Schweinebacken

Goodbye, Lenin!

Zu Missionsbeginn werden uns drei Aufträge zugewiesen, deren Erfüllung Erfahrungspunkte verheißt. Zu Missionsbeginn werden uns drei Aufträge zugewiesen, deren Erfüllung Erfahrungspunkte verheißt.

Die Gegner unterscheiden sich lediglich in ihrem Aussehen: Anfangs schießen wir noch auf Feinde, die sich komplett in gelben Strahlenschutzanzügen verstecken (und sich als einzige der radioaktiven Gefahr bewusst scheinen), oder Kleinkriminelle in Strumpfmasken, später hingegen auf Terroristen in roten Strahlenschutzanzügen - Die Hard schämt sich nicht, Spielelemente zu recyceln.

Dies trifft auch das durch die Betonruinen ohnehin recht dröge wirkende Leveldesign: Während Jack durch Prypjat spurtet, scheint er nicht zeigen zu wollen, wie wenig er sich orientieren kann - da hilft es auch nicht, dass wir auf unserem ewig am gleichen Punkt beginnenden Lauf Checkpoints erreichen und gegen Gold-Bucks freischalten können: So passiert es, dass wir dieselben Fabrikbrücken mehrmals überwinden oder am selben, mit Elektroschrott und Explosivfässern zugestellten Platz vorbeikommen, an dem eine Leninstatue in prominenter Geste über den sich abspielenden Irrsinn in der Geisterstadt zu wachen scheint.

Für eine Gänsehaut sorgt aber weniger die geschichtsträchtige Umgebung als vielmehr die groteske deutsche Lokalisierung: Da wird "endgame" zum Endspiel, wir sollen 20 "Herz Ikon" sammeln oder im Spiel zwei Panzer finden. Wer auf große Zerstörung und etwas Abwechslung hofft, wird enttäuscht: Statt der grünen Militärvehikel müssen wir uns mit blauen, kugelsicheren Westen begnügen.

Während wir über eine Kiste springen, erlangen wir durch kassierte Treffer ein Achievement. Während wir über eine Kiste springen, erlangen wir durch kassierte Treffer ein Achievement.

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