Viele von uns verbinden mit Pokémon eine ganze Menge Kindheitserinnerungen und auch bei mir war das Thema lange Zeit extrem angesagt. So gut wie alle in meiner Klasse konnten damals die Namen aller Taschenmonster im Schlaf aufzählen – inklusive aller Entwicklungsstufen natürlich.
In der großen Pause wurden Karten mit Pikachu, Glumanda und Co. getauscht, nach der Schule lief der Anime im TV und abends im Bett wurden auf dem Game Boy Gefechte gegen die Top 4 ausgetragen.
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Neuer Pokémon-Film zeigt noch nie zu vor gesehenen neuen Protagonisten und sein Partner- Pokémon Mimigma
Rund 25 Jahre später kommt unser Sohn so langsam in das richtige Alter und – natürlich aus ganz uneigennützigen Gründen – fand ich den Gedanken schon immer schön, die Erinnerungen und die damit verbundene Freude auch mit dem Kleinen zu teilen.
Nachdem er in den letzten Tagen die vier neuen Tonie-Figuren von Pikachu, Glumanda, Schiggy und Bisasam rauf und runter gehört hat, bin ich mir sicher – aus ihm wird ein ebenso ambitionierter Pokémon-Trainer.
Eine Freude für Groß und Klein
Seine Begeisterung war dabei schon beim Auspacken geweckt – die Figuren der vier wohl bekanntesten Taschenmonster wurden direkt zum Spielen genutzt. Verständlich, denn die Pokémon sehen richtig gut aus und die Qualität macht auch dank des vergleichsweise dicken Podests, auf dem sie stehen, einen hochwertigen Eindruck.
Das ist meiner Erfahrung nach aber auch keine Überraschung, denn die Figuren, die wir bisher in unserer Sammlung haben, sehen allesamt spitze aus und sind auch beim Spielen und ausgestellt im Regal ein großer Hit im Kinderzimmer.
Gespannter war ich ohnehin auf den Inhalt, denn hier war ich das ein oder andere Mal schon unzufrieden. Etwa wenn der Ton der Erzählung ganz anders ausgefallen ist, als ich erwartet habe (Der Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat), wenn Geschichten in Teilen mit aus der Zeit gefallene Normen und Werten erzählt werden (Leo Lausemaus).
Oder wenn ein signifikanter Teil der Spielzeit eines Tonies nur deswegen zusammenkommt, weil ein bestimmtes Lied ständig wiederholt und am Ende einfach noch einmal in englischer Sprache angehangen wird (Der Regenbogenfisch).
Die vier Pokémon reihen sich allerdings hinter den Tonies ein, die ich richtig gelungen finde. Wie erwartet stellt jedes Hörspiel das entsprechende Taschenmonster in den Vordergrund und mixt jeweils 3 rund 15-minütige Geschichten mit passendem Wissen aus der Trainer-Akademie.
Professor Eich lehrt uns dabei nicht nur die wichtigsten Fakten über Schiggy, Glumanda und Co, sondern auch über ganz allgemeine Dinge, wie Pokébälle oder Power-Attacken.
Die Geschichten greifen dieses Wissen passend auf und während mein Sohn und ich unser Wissen mehren (oder auffrischen), entwickelt sich auch das Pokémon mit der Zeit. Und natürlich kommen auch allerhand andere Taschenmonster in den Geschichten vor.
Die Storys sind niedlich geschrieben und widmen sich Themen wie Empathie, Freundschaft oder Mut und sind auch von tollen Sprecher*innen vertont. Bei der Laufzeit liegen die vier Tonies zwischen 67 und 79 Minuten. Die Inhalte sind auch gänzlich neu, da sie exklusiv für die Tonies erstellt wurden.
Ich finde die Figuren wirklich allesamt sehr gelungen und noch viel wichtiger – mein Kleiner auch. Er hat die Geschichten schon mehrfach gehört und fragt seitdem ständig nach den Pokémon und will wissen, welche es noch so gibt oder warum Enton immer Kopfschmerzen hat.
In der Kita hat er direkt noch seine Freund*innen angesteckt und zusammen spielen die drei jetzt immer ständig Pokémon – und er möchte immer Pikachu sein.
Das freut mich wirklich sehr und das nicht nur, weil ich seine Spider-Man-Hörspiele mittlerweile mitsprechen kann und mich über die Abwechslung freue – sondern, weil mir die Begeisterung für die Taschenmonster so vertraut vorkommt.
Mit den Pokémon kam auch die Toniebox 2
Zeitgleich mit Pikachu, Bisasam und den anderen beiden ist auch die neue Toniebox 2 bei uns eingezogen und auch wenn die vier Pokémon nicht das neue Play-Feature unterstützen, konnten wir zumindest die anderen Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger ausprobieren.
Die wohl besten Neuerungen sind für mich zum einen der Umstieg auf einen simplen USB-C-Anschluss. Damit ist die Box beim Laden nicht nur wesentlich flexibler, wir müssen für Reisen auch nicht mehr die klobigen Ladestation einpacken. Zum anderen bin ich aber auch ein großer Fan der erweiterten App-Funktionen.
Mit der kann ich jetzt auch die Wiedergabe auf der Box steuern, weitere Einstellungen wie die Helligkeit des LED-Rings anpassen und mir etwa den Akkustand anzeigen lassen.
Das sind zwar Kleinigkeiten, wenn der Kleine aber mal wieder bei einer Autofahrt eingeschlafen ist, freue ich mich sehr darüber, dass ich die Wiedergabe auch beenden kann, ohne mich dabei in Richtung Rückbank zu verknoten.
Dazu kommen eine neue Sleep-Timer-Funktion mit Nachtlicht, ein Sonnenaufgangswecker und der erweiterte LED-Ring, der nicht nur viele weitere Farben spendiert bekommen, sondern auch einige Funktionen für das Play-Feature im Gepäck hat.
Auch die Form hat ein leichtes Upgrade bekommen. Die Kanten und Ecken sind jetzt noch etwas runder und vor allem auch weicher, sodass ich mir noch weniger Sorgen mache, wenn das Teil mal auf den Boden fällt.
Ob der Wechsel von einer funktionierenden Box der ersten Generation auf den Nachfolger lohnt, hängt dennoch stark davon ab, ob man das Play-Feature unbedingt nutzen möchte. Wer hingegen ohnehin die Anschaffung einer neuen Box plant, kann bedenkenlos zur frischen Iteration greifen.
Wir freuen uns auf jeden Fall sehr über die vier wirklich gelungenen Pokémon-Tonies, die in den nächsten Wochen sicher noch sehr oft abgespielt werden. Und während der Sohnemann weiter an seiner Trainerkarriere feilt, werde ich mir als nächstes Mal das Play-Feature anschauen.
Habt ihr eine Toniebox zu Hause und wenn ja – interessiert ihr euch für die Pokémon? Welche Taschenmonster sollten ebenfalls ihre eigenen Figuren bekommen und welches Hörspiel ist ganz allgemein euer Favorit? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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