Dragon Ball ist heutzutage für seine menschlichen, beziehungsweise humanoid-aussehenden, starken Kämpfer aus unterschiedlichen Universen bekannt. Die tierischen Nebenfiguren aus der ersten Serie, wie Meister Quitte oder die Schildkröte (von Muten Roshi) sind eher in den Hintergrund gerückt.
Besonders zwei der allerersten tierischen Nebenfiguren, Oolong und Puar, kommen in der Serie kaum noch vor – dabei besaßen sie sogar die mächtige Fähigkeit der Gestaltwandlung.
Disclaimer: Der Artikel behandelt mit Oolong eine Figur, deren Charakter und Handlungen aus heutiger Sicht äußerst kritisch zu betrachten sind. Dragon Ball ist eine Serie aus den 1980er-Jahren, wo unter anderem im Anime- und Mangabereich der "humoristisch"-sexistische Umgang mit weiblichen Figuren noch deutlich stärker verbreitet war.
Oolong und Puar gehörten anfangs zum Kernteam von Dragon Ball
Sowohl Oolong als auch Puar tauchen sehr früh zu Beginn von Dragon Ball auf. Oolong hatte seinen offiziellen Auftritt in Episode 4, während Puar erst eine Episode später in Folge 5 sein Debüt an der Seite von Yamchu als Wüstenbanditen-Duo machte.
Bei Oolong handelt es sich um ein menschenähnliches Schwein, das sich Son Gokus und Bulmas Suche nach den Dragon Balls anschließt, nachdem Bulma ihn überredet hat.
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Puars Aussehen hingegen ähnelt dem einer fliegenden Katze. Puar ist der treue Begleiter von Yamchu und schließt sich im weiteren Verlauf der Serie der Suche nach den Dragon Balls an.
Die Hauptgruppe von Dragon Ball bestand also zu Beginn aus Son Goku, Bulma, Oolong, Puar und Yamchu. Als Vorlage für Akira Toriyama diente der berühmte chinesische Roman “Die Reise nach Westen”.
Oolong und Puar sind Gestaltwandler
Bereits im Arc, in dem Oolong seinen großen Auftritt hat, wird er als Gestaltwandler vorgestellt. Das hinterlistige Schwein war zu dem Zeitpunkt nämlich als “Dämon” bekannt, der junge Frauen aus dem Aru-Dorf entführte.
Dabei verwandelte er sich mithilfe seiner Gestaltwandler-Fähigkeiten natürlich in unterschiedliche Lebewesen, um die Frauen zu entführen und Verfolger einzuschüchtern. Nur bei Son Goku haben die Einschüchterungsversuche nicht funktioniert.
Oolong wurde schließlich besiegt und musste alle entführten Frauen freilassen. Wirklich verletzt hatte er sie jedoch nie. Oolong wollte einfach Frauen um sich haben. Da Bulma seine Gestaltwandler-Fähigkeiten nützlich fand, überredete sie ihn, sie und Son Goku auf der Suche nach den Dragon Balls zu begleiten.
Puar zeigt seine Fähigkeiten erst im Pilaf-Arc, nachdem er und Yamchu sich Goku und Co. angeschlossen haben. Als Pilaf kurz davorsteht, seinen Wunsch bei Shenlong zu äußern, verwandeln sich Puar und Oolong in Fledermäuse, um ihn aufzuhalten.
Später hilft Puar außerdem dabei, Goku aus seiner Weraffen-Form zurückzuverwandeln, indem er sich in ein Messer verwandelt und zusammen mit Yamchu Gokus Affenschwanz abschneidet.
Die beiden tierischen Begleiter kennen sich seit dem Kindergarten
Noch bevor die Geschichte von Dragon Ball anfing, besuchten Oolong und Puar gemeinsam den südlichen Transformations-Kindergarten, auch bekannt als Gestaltwandler-Akademie. Dort wurden die beiden zu Gestaltwandlern ausgebildet – oder zumindest Puar.
Denn im Vergleich zu Puar hat Oolong keinen Schulabschluss, da er von der Schule geflogen ist. Grund dafür war der Diebstahl der Unterwäsche einer Lehrerin.
Puar erzählt Son Goku und Bulma in Dragon Ball davon, dass Oolong damals auf der Akademie sich gerne in Unterwäsche verwandelt hat und sich in den Schubladen der Lehrerinnen versteckte.
Obwohl die beiden sich seit ihrer Kindheit aus der Schule kennen sollten, erinnert sich Oolong beim Wiedersehen nicht an Puar. Die Katze erinnert sich womöglich so gut an das Schwein, weil dieser ihn damals immer gemobbt hat.
Wie habt ihr Oolong und Puar in Erinnerung und wusstet ihr noch, dass Oolong so ein Schwein war?
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