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Dragon Quest 8: Reise des verwunschenen Königs im Test - Traditionell aufgemöbelt

Dragon Quest 8 gehört zu den besten Japano-RPGs der PS2-Ära. Im Test prüft Mirco, wie sich das Remake auf dem 3DS schlägt.

von Mirco Kämpfer,
20.01.2017 15:20 Uhr

Einige Texturen wurden für das 3DS-Remake aufgehübscht. Dadurch wirkt der Titel selbst nach knapp zehn Jahren noch zeitgemäß. Einige Texturen wurden für das 3DS-Remake aufgehübscht. Dadurch wirkt der Titel selbst nach knapp zehn Jahren noch zeitgemäß.

Im Test zu Dragon Quest 7: Fragmente der Vergangenheit schrieb ich vor einigen Monaten: »Bis zum ersten Kampf dauert es locker zwei, drei Stunden.« Bei Dragon Quest 8: Die Reise des verwunschenen Königs hingegen verdresche ich die ersten Schleim-Gegner schon nach zwei, drei Minuten. Dass der achte Serienteil deutlich flotter in Schwung kommt als der schneckenlahme Vorgänger, ist aber nicht der einzige Grund, warum ich ihn noch einen Tick besser finde.

Dragon Quest 8 ist nämlich auch reifer - das sieht man schon an den Figuren. Statt kleiner Kinder tummeln sich in meiner Heldengruppe ausschließlich erwachsene Abenteurer, darunter der großmäulige Haudrauf Yangus sowie der 18-jährige, namenlose Hauptcharakter. Gemeinsam jagen sie den abtrünnigen Hofnarr Dhoulmagus, der den König von Trodain mit einem gemopsten Zepter in ein Froschmonster sowie dessen Tochter in ein Pferd verwandelte. Und ich muss diesen Fluch natürlich brechen.

Die Neuerungen des Remakes im Überblick

- zusätzliche Zwischensequenzen
- ein zusätzlicher Dungeon
- Gegner sind in der Umgebung sichtbar
- Schnellkampfmodus
- Fotomodus

Ein Spiel für Kampflustige

Die mit einigen Wendungen gespickte Geschichte beschäftigt euch rund 60 bis 80 Stunden, wobei ihr die meiste Zeit serientypisch mit Kämpfen beschäftigt sein werdet. Da ihr die knuffigen und teilweise schrulligen Gegner wie Tanzteufel, Knastkatzen oder Springstiefel nun auf der frei erkundbaren Weltkarte herumhüpfen seht, könnt ihr etwaigen Konfrontationen leicht entgehen - die auf Dauer nervenden Zufallskämpfe haben ausgedient.

Sowohl die Gegner als auch unsere Charaktere werden in den Kämpfen animiert. Sowohl die Gegner als auch unsere Charaktere werden in den Kämpfen animiert.

Trotzdem solltet ihr die Scharmützel nicht allzu häufig umgehen, sonst seid ihr später in den Bosskämpfen zu schwach. Es gibt nämlich nur einen Schwierigkeitsgrad, und der hat es in sich. Daher benötigt ihr ständig Geld, um euch mit den neuesten Waffen und Klamotten auszurüsten. Grinding gehört also auch in Dragon Quest 8 zum Abenteurer-Alltag.

Doch das Durchhaltevermögen wird belohnt, denn nach jedem Stufenaufstieg dürft ihr ein paar Talentpunkte in Kategorien wie Axt- oder Schwertkampf verteilen, um neue Fertigkeiten zu erlernen. Zum Vergleich: Bei Dragon Quest 7 musste man erst mal rund 20 bis 30 Stunden spielen, bis das motivierende Berufungssystem eingeführt wurde.

Auch wenn sich der Härtegrad eher an Fortgeschrittene richtet, brauchen Einsteiger keine Angst zu haben. Denn dank der neuen Schnellspeicherfunktion könnt ihr überall zwischensichern, zudem erwacht ihr nach dem »Game Over« in der Kirche der zuletzt besuchten Stadt. Der Frust hält sich also in Grenzen, Geduld solltet ihr aber trotzdem mitbringen.

Trotz Neuerungen ein JRPG alter Schule

Natürlich gibt's wieder allerhand Nebenmissionen und Beschäftigungsmöglichkeiten. Wer möchte, kann also locker 100 Stunden in das Spiel versenken. Am besten hat mir der neue Fotomodus gefallen, der an Herausforderungen geknüpft ist. So müsst ihr mal bestimmte Monster in der Wildnis knipsen oder versteckte Statuen ausfindig machen. Eure Fotos werden mit (besonderen) Items belohnt - ein cooles Zusatz-Feature.

Dragon Quest 8 ist wie schon der Vorgänger komplett lokalisiert worden. Dragon Quest 8 ist wie schon der Vorgänger komplett lokalisiert worden.

Ebenfalls neu ist der Schnellkampf-Modus, der sämtliche Animationen beschleunigt und so Standardscharmützel schneller vergehen lässt. Zudem trefft ihr mit Rote Elster und Morrie auf zwei neue Charaktere und erkundet im Remake sogar einen komplett neuen Dungeon. Trotzdem bleibt Dragon Quest 8 auch auf dem 3DS ein traditionelles JRPG mit wenigen Komfortfunktionen und umso längeren Laufwegen. Wem das nötige Item beziehungsweise der entsprechende Zauber fehlt, der darf nach einem Bosskampf den gesamten Dungeon wieder nach draußen bis zur nächsten Stadt stiefeln - wie das damals eben so war. Immerhin: Der Teleportzauber sowie die Hilfefunktion sind jederzeit auf dem Touchscreen abrufbar.

Unterschiede 3DS/New 3DS
Dragon Quest 8 unterstützt den C-Stick des New 3DS, sodass ihr bequem mit dem rechten Daumen die Kamera bewegen könnt. Auf dem normalen 3DS müsst ihr die Perspektive dagegen immer wieder mit dem Digikreuz beziehungsweise den Schultertasten nachjustieren - eine leicht fummelige Angelegenheit.

Auch ohne 3D-Funktion hübsch

Dragon Quest 8 sieht auch auf dem Nintendo-Handheld zauberhaft aus. Im Test sind mir zwar hin und wieder Popups bei Gras oder Felsen auf der Weltkarte aufgefallen, doch die trüben den guten Gesamteindruck kaum. Umso bedauerlicher, dass die Entwickler auf einen 3D-Effekt verzichtet haben. Den 3D-Schieberegler könnt ihr also getrost auf »Aus« stellen.

Der Tag-und-Nacht-Zyklus, die schicke Beleuchtung sowie die farbenfrohen und abwechslungsreichen Umgebungen trösten zusammen mit dem stimmigen Soundtrack über dieses Versäumnis hinweg. Während Kenner des Originals aufgrund der marginalen Neuerungen nicht unbedingt zur 3DS-Version greifen müssen, ist es für alle, die den Titel damals verpasst haben, die Gelegenheit, diese JRPG-Perle nachzuholen.

Dragon Quest 8: Reise des verwunschenen Königs - Screenshots ansehen

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