Avatar Legends: Das neue Fighting Game ist laut Metacritic das bislang beste Avatar-Spiel überhaupt - für Xbox-Fans gibt es aber auch schlechte Nachrichten

Darauf haben Fans von Avatar: Der Herr der Elemente lange gewartet. Es gibt endlich ein gutes Spiel zur Nickelodeon-Serie.

Im neuen Fighting Game können wir Bändigen wie die Avatare. Im neuen Fighting Game können wir Bändigen wie die Avatare.

Seit "Avatar - Der Herr der Elemente" im Jahr 2005 auf Nickelodeon gestartet ist, hat sich eine große Fangemeinde um den letzten Luftbändiger Aang und seine Nachfolgerin Korra geschart. In dieser Zeit gab es auch immer mal wieder Videospiele zu dem Franchise, aber leider ließen die alle mal mehr mal weniger zu wünschen übrig.

Mit Avatar Legends: The Fighting Game hat sich das jetzt endlich geändert. Passend zum neuen Film "Avatar Aang - Der letzte Luftbändiger" dürfen Fans auch auf Konsolen und dem PC ihren Bändiger-Spaß haben – vorrangig in lokalen und Online-Multiplayer-Kämpfen, aber auch in einem Singleplayer-Modus.

Wertungsspiegel von Avatar Legendes: The Fighting Game

  • Metascore: 81* (basierend auf 12 Reviews der PS5-Version)
  • Score auf OpenCritic: 81* (basierend auf 17 Reviews)

(*Zuletzt aufgerufen am 23. Juli 2026, um 11:55 Uhr)

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Zur besseren Übersicht, hier noch einmal ein paar Wertungen einzelner Tests im Vergleich (via Metacritic und OpenCritic):

OutletWertung
Atomix75
DualShockers85
GamingBolt90
IGN 80
IGN France80
LevelUp78
PSX Brasil80
TheGamer90
Twisted Voxel80

Besonders gelobt wird das Kampfsystem, das sich schnell und belohnend anfühlt. Außerdem ist es sowohl für Fighting-Game-Profis als auch Neulinge geeignet, dass die Balance zwischen Zugänglichkeit und spielerischer Tiefe stimmt. DualShockers schreibt etwa:

"Jeder Charakter ist einzigartig, selbst wenn sie ähnliche Fähigkeiten teilen, wie zum Beispiel Aang und Zaheer oder Korra und Kyoshi, was fantastisch ist, da sie sich alle unglaublich unterschiedlich anfühlen."

Daraus ergibt sich das bislang und mit Abstand beste Avatar-Lizenzspiel. Zum Vergleich: Andere Titel zur Serie stehen bei Metascrotes unter 60. Avatar: The Last Airbender von 2006 wurde maximal mit einer 63 auf der Xbox bewertet. The Burning Earth (2007) bekam als höchste Konsolen-Wertung sogar nur eine 58 auf der Wii, wurde von Spieler*innen aber mit einer 4,8 von 10 abgestraft. Der Nachfolger Into the Inferno wurde von den Fans zwar ein bisschen besser aufgenommen, kam bei den Tests aber ebenfalls nicht gut weg.

Die Metascores der alten Spiele setzen sich zwar aus weit weniger Tests zusammen, spiegeln aber dennoch die fehlende Qualität wider. Gründe für die schlechten bis mittelmäßigen Wertungen waren unter anderem Zeitdruck, zu wenig Budget und fehlender Anspruch – nach dem Motto "Fans kaufen es ohnehin". Sie zählen zu den typischen "Lizenzgurken", die lieblos auf den Markt gebracht werden.

Aber auch das neue Fighting Game muss sich etwas Kritik gefallen lassen. Die fehlenden Wertungspunkte werden vor allem mit dem schwachen und "oberflächlichen" Story-Modus begründet. Auch die fehlende Übersicht bei vielen Effekten und der geringe Umfang werden angekreidet – wobei dazu erwähnt werden muss, dass es sich mit rund 30 Euro um keinen Vollpreistitel handelt.

Am Ende liefern die Entwickler*innen von Maximum Entertainment und Gameplay Group International aber ein gutes Avatar-Spiel ab, das sich für Fans der Serie, die Lust auf 2D-Fighting-Games haben, endlich mal lohnt.

Avatar Legends: The Fighting Game ist seit dem 23. Juli 2026 für PC, PS5 und Nintendo Switch verfügbar. Die Xbox-Version wurde auf den 3. September verschoben, während auf der Nintendo Switch Inhalte wie ein Deluxe-Upgrade und Crossplay erst noch angeliefert werden.


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