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Adventskalender 2019

Seite 2: F1 2019 im Test - Das beste F1 seit Jahren

Ab in die Formel 1

Formel 2, Story und Interviews sind schön und gut, doch letztlich seid ihr hier, um in den 21 Strecken der aktuellen Formel-1-Saison den Platz ganz oben auf dem Podium einzunehmen. Selbstverständlich wartet F1 2019 mit allen Strecken, Fahrern, Teams und Regeländerungen der aktuellen Meisterschaftsserie auf. Während sich der Karrieremodus in seinem Aufbau stark an der Vorjahresversion orientiert, hat sich auf der Piste tatsächlich einiges getan.

So sorgt die Regeländerung an den Front- und Heckflügeln der Rennwagen in F1 2019 für ein neues Fahrgefühl. Wer bereits einen der Vorgänger gespielt hat, wird sich in den Einsitzern relativ schnell zurechtfinden. Gleichzeitig haben die Entwickler allerdings an vielen kleinen Schrauben gedreht, um für ein noch realistischeres Fahrverhalten zu sorgen. War es im Vorgänger noch so, dass die Boliden mit einem Standardsetup und frischen Reifen zu wenig Traktion auf die Strecke brachten, erleichtert euch der neue Ableger den Einstieg spürbar.

Dank etlicher Fahrhilfen könnt ihr das Spielgefühl an eure Vorlieben anpassen. Dank etlicher Fahrhilfen könnt ihr das Spielgefühl an eure Vorlieben anpassen.

Was allerdings nicht bedeutet, dass F1 2019 zu einem simplen Arcade-Rennspiel verkommt. Neue Reifen müssen weiterhin erst eingefahren und hohe Curbs gemieden werden, damit sich euer Wagen nicht kurzerhand von der Strecke dreht. Glücklicherweise dürft ihr Fahrfehler auf Wunsch jedoch weiterhin in einer Rückblende wieder ausbügeln.

Die Steuerung geht mit Controller und Lenkrad gleichermaßen gut von der Hand. Auch die Fahrhilfen und Einstellungsmöglichkeiten fallen umfangreicher aus denn je. Sogar die Verwendung des in 2018 eingeführten Energierückgewinnungssystems ERS könnt ihr wahlweise komplett dem Spiel überlassen.

Profis hingegen deaktivieren kurzerhand ABS, Traktionskontrolle und andere Unterstützungen, um aus dem Rennspiel eine waschechte Simulation zu machen. Viele Einstellungen wie beispielsweise am Benzingemisch oder der Aerodynamik lassen sich zudem sogar im laufenden Rennen vornehmen. Besonders gut hat uns der abermals in 110 Stufen anpassbare Schwierigkeitsgrad der KI-Fahrer gefallen, bei dem selbst geringe Änderungen für einen spürbaren Unterschied sorgen. Gleichzeitig agieren die Computergegner noch eine Spur schlauer als im Vorgänger und stecken endlich auch mal zurück, wenn ihr mit aktivem DRS auf der Geraden an ihnen vorbeizieht.

Das volle Paket

Doch nicht nur auf der Strecke hat sich in F1 2019 viel getan, auch abseits der Piste wartet das Spiel mit gelungenen Detailverbesserungen auf. Das beginnt bereits beim HUD, das sich endlich den offiziellen TV-Übertragungen angepasst hat. Was der Atmosphäre spürbar zugute kommt.

Fans des Motorsports können die Boliden aller Teams im brandneuen Showroom jetzt bis ins kleinste Detail begutachten und bekommen spannende Details zur Technik und Geschichte präsentiert, wenn auch leider nur in Textform. Das lohnt sich in diesem Jahr besonders, immerhin ist der Fuhrpark dank Formel 2 und Classic Cars nun auf ganze 42 Teams und Fahrzeuge gewachsen. Eine nette Dreingabe ohne spielerischen Mehrwert.

Zu den Classic Cars: Neben allen klassischen Rennwagen des Vorjahres wartet der neueste Ableger mit den beiden 2010er-Modellen Ferrari F10 und McLaren MP4-25 auf. Das volle Paket bekommt ihr allerdings nur, wenn ihr zur rund zehn Euro teureren Legends Edition greift, die darüber hinaus noch die beiden Rennwagen von Alain Prost und Ayrton Senna aus dem Jahr 1990, sowie acht Herausforderungen um das ikonische Duell enthalten. Darin gilt es beispielsweise, innerhalb eines Zeitlimits eine bestimmte Anzahl an KI-Fahrern zu überholen.

Das ikonische Duell zwischen Senna und Prost dürft ihr hautnah miterleben. Jedoch nur in simplen Herausforderungen. Das ikonische Duell zwischen Senna und Prost dürft ihr hautnah miterleben. Jedoch nur in simplen Herausforderungen.

Etwas schade ist allerdings, dass die klassischen Formel 1-Boliden abermals nur als wöchentliche Einladungsevents in die Karriere integriert wurden und sich die Veranstaltungen kaum von denen in F1 2018 unterscheiden. Immerhin fällt doch der Fuhrpark mittlerweile so groß aus, dass tatsächlich ganze Saisons möglich wären. Trotzdem sorgen die Klassiker mangels moderner Technik und Elektronik für Abwechslung und ein Fahrgefühl, das sich gekonnt von den aktuellen Modellen abhebt.

Auch aus technischer Sicht macht F1 2019 einen Schritt nach vorne, obwohl die meisten Änderungen erst im direkten Vergleich mit dem Vorgänger ersichtlich werden. Vor allem die Umgebungstexturen der Gebäude sowie die Spiegelungen auf den Fahrzeugen und dem Asphalt fallen nochmal deutlich schicker aus. Hübsche Effekte wie das Hitzeflimmern, aufgewirbelte Staubpartikel und die Handzeichen eures Fahrers tragen zur gelungenen Atmosphäre des Rennspiels bei.

Den größten Schritt nach vorne machen aber vor allem die Nachtrennen in Bahrain oder Singapur, die dank generalüberholtem Beleuchtungssystem deutlich realistischer wirken. Optisches Highlight sind aber weiterhin die Rennen bei schlechten Witterungsverhältnissen, die euch nicht nur auf der Piste vor eine besondere Herausforderung stellen, sondern euch mit Gischt und verregneter Kamera die Sicht rauben.

Der Multiplayer von F1 2019

Kräftig geschraubt hat Entwickler Codemasters am Multiplayer von F1 2019. Besser gesagt am Online-Modus, denn auf einen Splitscreen verzichtet das Spiel weiterhin konsequent.

Wie bereits im Vorgänger dürft ihr zudem in Einzelrennen oder Meisterschaften an den Start gehen und sammelt Erfahrungspunkte für Pole Positions, schnellste Rennrunden und Siege. Saubere Fahrer werden zudem mit einem zusätzlichen XP-Boost belohnt. Außerdem erhaltet ihr Credits, die ihr in neue Lackierungen, Rennanzüge oder Helmdesigns investieren dürft.

Erstmals in der Historie der Reihe wählt ihr im Online-Modus eigene Lackierungen aus, die ihr in einem simplen Editor nach eurem Geschmack anpasst. Allzu viele Möglichkeiten zur Individualisierung wie Forza Horizon 4 bietet F1 2019 zwar nicht, trotzdem ein Feature, das sich Fans schon lange gewünscht haben.

Im Multiplayer tretet ihr wahlweise mit individuellen Boliden an. Neue Lackierungen schaltet ihr mit Ingame-Credits frei. Im Multiplayer tretet ihr wahlweise mit individuellen Boliden an. Neue Lackierungen schaltet ihr mit Ingame-Credits frei.

Darüber hinaus spendieren euch die Entwickler wöchentlich wechselnde Events und ein brandneues Ligen-System, das vor allem bei E-Sport-affinen Spielern auf Zuspruch treffen dürfte. Hier stehen euch zahlreiche Optionen zur Wahl, um beispielsweise gegen Spieler aus eurem Land anzutreten oder euch mit Fahrern zusammenzutun, die ausschließlich an bestimmten Wochentagen und zu vorgegebenen Uhrzeiten fahren.

Jeder Aspekt von F1 2019 kann in den Ligen angepasst werden: Von der Rennlänge über die aktiven Fahrhilfen bis hin zu optional zuschaltbaren KI-Fahrern. Über einen Code lassen sich zudem bequem von Freunden erstellte Ligen beitreten. Wenn ihr F1 2019 kompetitiv spielen wollt, bekommt ihr nun also endlich umfangreiche Optionen an die Hand.

F1 2019 - Screenshots ansehen

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