Seite 2: Fable Heroes im Test - Ganz und gar nicht fabelhaft

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Castle Crashers Family Party

Nerviges Power-Up: Als Riese schleicht ihr im Schneckentempo durch die Gegend. Nerviges Power-Up: Als Riese schleicht ihr im Schneckentempo durch die Gegend.

Im Großen und Ganzen wirkt Fable Heroes wie eine Casual- Variante des beliebten Castle Crashers, ist von dessen toller Spielbarkeit und Brillanz aber weit entfernt. Die Kloppereien wirken arg beliebig, vor allem weil es an allen Ecken und Enden an Feedback fehlt. Eure Attacken haben keinen richtigen Punch, ihr könnt kaum einschätzen, ob und wie stark ihr trefft und gegnerische Angriffe seht ihr im Getümmel kaum kommen. Stupides Draufhauen reicht mesit vollkommen aus, denn dank des harmlosen Schwierigkeitsgrads sind selbst Anfänger selten überfordert. Unverständlich ist die Verteilung der Power-Ups. Die findet ihr zufallsgeneriert in Kisten und oft bekommt ihr Fähigkeiten, die ihr lieber ausgelassen hättet. Ein Extra macht euch beispielsweise riesengroß und so grauenhaft langsam, dass ihr ungeduldig wartet, bis der Effekt nachlässt.

Es liegt bei einem Hack-and-Slash zwar in der Natur der Sache, dass sich die Abläufe ständig wiederholen, nur eben mit anderen Gegnern, doch in Fable Heroes sind selbst die Bosskämpfe weitestgehend ähnlich. Auch die Umgebungen stechen nicht wirklich als typische Fable-Gebiete hervor. Selbst wenn ihr Gegenden wie Mistpeak, die Hobb-Höhlen oder Millfields kennt, wirken die Levels wie die typischen 08/15-Fantasy-Gebiete. Nach gut ein bis zwei Stunden habt ihr den ersten Durchlauf geschafft, danach wartet noch eine dunkle (und etwas schwerere) Version derselben Abschnitte auf euch.

Chaotische Jagd nach Cash

Auf diesem Spielbrett kauft ihr neue Fähigkeiten und Extras. Auf diesem Spielbrett kauft ihr neue Fähigkeiten und Extras.

Zockt ihr im Koop wird das Teamwork dank der Münzenjagd zu einer schizophrenen Angelegenheit. Ihr sollt eigentlich als loser Verbund gemeinsam vorgehen, im Endeffekt ist wohl jeder Spieler auf einem Ego-Trip und will möglichst viele Münzen erhaschen. Das ist auch gar nicht so leicht, denn die Kameraperspektive ist meist so flach, dass ihr euch in der dreidimensionalen Umgebung kaum intuitiv orientieren könnt und so meist an den Münzen vorbeilauft. Seid ihr solo unterwegs (oder mit weniger als drei Mitspielern), ärgert ihr euch zudem über die stupide KI, die gern und schnell draufgeht, aber euch dafür die Münzen vor der Nase weg klaut.

Da ihr wie gesagt Fertigkeiten auf einem Spielbrett kauft, ist ein gezielter Ausbau eurer Charaktere kaum möglich. Deshalb würden wir Fable Heroes eher für kleine Multipalyer-Runden zwischendurch empfehlen, jedoch sind viele Extras und Fähigkeiten so teuer, dass ihr euch schon einmal darauf einstellen könnt, die Levels öfters durchzuspielen. Abgerundet wird der kaum positive Gesamteindruck durch einige Bugs und Glitches, die bei unserer Testsession manchmal auftauchen. Bossgegner bleiben in der Luft hängen, Charaktere am Levelinventar und so manch ein Soundschnipsel im digitalen Nirvana.

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