Fallout-Serie: Der Designer der Todeskrallen feiert eine Änderung beim Monsterdesign - und hat eine spannende Theorie

Ein kleines Detail im Gesicht der Todeskrallen könnte laut Original-Designer Jonah Lobe große Folgen für die Zukunft der Serie haben.

In der Serie sehen Todeskrallen fast aus wie ihre Fallout 4-Version, doch es gibt leichte Unterschiede. In der Serie sehen Todeskrallen fast aus wie ihre Fallout 4-Version, doch es gibt leichte Unterschiede.

Die Todeskrallen gehören zu den bekanntesten Kreaturen des Fallout-Universums. Umso heikler war die Frage, wie sie in der Fallout-Serie aussehen würden. Einer, der das besonders genau beobachtet hat, ist Jonah Lobe – der Mann, der die Deathclaws für Fallout 3, New Vegas und später auch Fallout 4 entworfen hat.

Ein bewusst weniger monströses Gesicht

Lobe erklärt, dass die Serienversion der Todeskrallen in einem Punkt klar von seinen eigenen Designs abweicht: dem Gesicht.

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Während er die Kreaturen ursprünglich möglichst kalt, reptilienhaft und furchteinflößend angelegt hatte – flacher Schädel, massive Kiefer, versteckte Augen – setzt die Serie auf kleinere Kiefer, rundere Kopfformen und vor allem deutlich ausdrucksstärkere Augen.

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Für Lobe ist das kein Zufall. Im Gegenteil: Die Deathclaws wirken dadurch fast "wie Säugetiere". Genauer gesagt fühlt sich der Kreaturenschöpfer vor allem an Hunde erinnert, wie er sagt, was an "loser Haut, den rosa Stellen um Augen und Mund" und den Augenbrauen liegt.

Warum diese Änderung spannend ist

Seine Theorie: Wer eine Kreatur visuell emotionaler macht, öffnet die Tür für Bindung. Nicht unbedingt sofort – aber langfristig. In der aktuellen Staffel rechnet Lobe noch nicht damit, dass Zuschauer Mitleid mit Todeskrallen haben. Doch das neue Design ermögliche etwas, das vorher kaum denkbar war: sympathische oder zumindest verständliche Deathclaws in späteren Staffeln.

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Passend dazu beschreibt die Serie sie bereits nicht nur als Monster, sondern als Tiere mit sozialen Strukturen – inklusive Elternverhalten. Ein Detail, das die Wahrnehmung ebenfalls verschiebt.

Fallout-Lore würde das sogar hergeben

Ganz neu wäre diese Idee übrigens nicht. Schon in Fallout 2 gab es intelligente, friedliche Todeskrallen. Die Vorstellung, sie künftig differenzierter darzustellen, wäre also sogar lore-treu – lange vor Bethesdas Zeit.

Ob Amazon diesen Weg wirklich einschlägt, bleibt offen. Doch diese Designentscheidung öffnet zumindest die Tür dafür, dass Fans die Todeskrallen künftig nicht nur fürchten, sondern vielleicht sogar verstehen sollen. Oder wie Lucy sagen würde: “Eigentlich sind sie ganz süß.

Wie seht ihr das: Wollt ihr Todeskrallen weiterhin nur als ultimative Bedrohung – oder könnt ihr euch eine neue, komplexere Rolle in der Serie vorstellen?


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