Fast unmöglich: Spieler gewinnt riesiges Minesweeper-Feld mit 650 Minen, hat 5 Jahre und zahlreiche Anläufe gebraucht

Minesweeper auf diesem Level zu spielen, ist eine Kunst. Dieses Board hier soll fünf Jahre gedauert haben.

Hier seht ihr den oberen Teil des Minesweeper-Boards der Superlative (Bild: reddit.comuserRauch007). Hier seht ihr den oberen Teil des Minesweeper-Boards der Superlative (Bild: reddit.com/user/Rauch007/).

Normales Minesweeper ist nicht besonders schwer, wenn man den Glücksfaktor mal außen vor lässt. Aber so ein Minesweeper-Board wie dieses hier stellt schon eine ganz andere Nummer dar. Ein Fan hat eigenen Angaben nach für den extrem hohen Schwierigkeitsgrad unzählige Versuche und fünf Jahre gebraucht.

Minesweeper-Fan schafft beinahe unmöglichen Erfolg

Dem Reddit-User Rauch007 ist es nach all der Zeit endlich gelungen, ein Minesweeper-Board der Größe 50 mal 50 mit insgesamt 650 Minen erfolgreich abzuräumen. Die Wahrscheinlichkeit, ein Minesweeper-Spiel mit diesen Parametern erfolgreich zu beenden, soll bei 0,11 Prozent liegen – was mit der Dichte der Bomben auf dem Spielfeld zu tun hat.

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Normalerweise (oder auf niedrigeren Schwierigkeitsgraden) befinden sich sehr viel weniger Minen auf so einem Board. Kein Wunder also, dass es so lange gedauert hat.

Der stolze Minesweeper-Fan gibt an, in diesen fünf Jahren natürlich nicht permanent, aber immer auf der Fahrt zur Arbeit und auch mal in seiner Pause gespielt zu haben. Zwischenzeitlich habe er auch mal ein paar Monate ausgesetzt. Und natürlich hat er nicht fünf Jahre lang am selben Board gespielt, sondern es immer wieder von vorn probiert.

Hier seht ihr das finale Feld:

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In den Kommentaren berichtet Rauch007 dann noch ein bisschen mehr davon, wie es ihm gelungen ist, das Spielfeld erfolgreich zu säubern. Er klicke bei jedem einzelnen Versuch immer zuallererst in alle vier Ecken, um auszuschließen, später vor einer 50/50-Chance zu stehen, bei der er raten muss und sich seinen ganzen Lauf vermiesen könnte.

Das Besondere an diesem Durchgang war aber wohl trotzdem schieres Glück: Abseits des Ratens im Hinblick auf die vier Ecken sei dem Minewsweeper-Profi bei diesem Mal keine einzige 50/50-Situation untergekommen, bei der er nicht herleiten konnte, ob irgendwo eine Mine liegt, sondern raten musste. Eine extreme Seltenheit.

In den Kommentaren wird natürlich fleißig debattiert, wie es zu der Wahrscheinlichkeits-Angabe von 0,11 % kommt. Eine zufriedenstellende Antwort auf diese Frage wurde bislang aber nicht gefunden. Die Minesweeper-Fans sind sich auch nicht einig, wie der Glücksfaktor und pures Raten mit einberechnet werden können. Der Urheber des Beitrags verrät leider auch nicht, wo er die 0,11 % her hat.

Besonders interessant und spannend sind aber auch die Empfehlungen anderer Fans, die es leid sind, dass bei Minesweeper das Glück so oft eine so große Rolle spielt und einfach nur geraten werden muss. Es gibt mehrere Alternativen wie zum Beispiel Mineswifter, bei denen sichergestellt wird, dass keine 50/50-Situationen entstehen, bei denen ihr nicht anders könnt, als zu raten.

Wie gut seid ihr in Minesweeper? Spielt ihr das Spiel regelmäßig und was sagt ihr hier zur Wahrscheinlichkeits-Rechnung?


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