Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Fear 3 im Test - Mehr Action, weniger Grusel

War da was?

Selbst bei ausgeschaltetem Licht dürfte F.E.A.R. 3 den meisten keine Angst einjagen: Zu selten und zu harmlos sind die Schockeffekte. Mal erscheint Alma an einer Stelle, wo man sie nicht vermutet, mal taucht sie genau dann auf, wenn man sie erwartet. Beides schockt aber nicht wirklich. Genau wie die mysteriösen Angriffe eines knochigen Monsters, gegen das man sich nicht wehren kann. Anstatt sich zu erschrecken fragt man sich eher, was das Ganze soll. Immerhin wird das im Laufe des Spiels noch beantwortet.

Zweier-Gruseln

Überraschung: Wir verlassen die Deckung und stürmen auf den Gegner zu. [PS3] Überraschung: Wir verlassen die Deckung und stürmen auf den Gegner zu. [PS3]

Dass F.E.A.R. 3 komplett auf den Kooperationsmodus ausgelegt ist, zeigt sich bereits im Menü: Wie in Halo: Reach startet ihr das Spiel aus einem Untermenü heraus, in dem jederzeit ein Freund beitreten kann -- entweder lokal an einer Konsole oder über das Internet. Selbst wenn ihr F.E.A.R. 3 allein spielt, zählt vor jedem Start ein Counter herunter.

Sobald ihr einen Abschnitt allein durchgespielt habt, könnt ihr diesen auch zusammen mit einem Freund angehen. Dieser ist dann als Point Man-Bruder Fettel (der nach dem Durchspielen auch für den Singleplayer-Modus freigeschaltet ist) unterwegs, bekämpft Gegner nicht klassisch mit der Waffe, sondern setzt auf seine telekinetischen Fähigkeiten: Per Leuchtstrahl lähmt er die Gegner, schleudert sie durch die Gegend oder brutzelt sie. Der Koop-Modus erhöht den Wiederspielwert von F.E.A.R. 3, da die Zusammenarbeit mit einem Kumpel deutlich mehr Spaß bringt, als wenn man allein durchs Spiel läuft. Gemeinsamen Taktieren ist hier wichtig.

Technisch veraltet

Optisch wirkt F.E.A.R. 3 veraltet: Zwar ergibt sich auf den ersten Blick ein ansehnliches Gesamtbild, bei näherem Hinsehen werden jedoch die matschigen und nur niedrig aufgelösten Texturen sichtbar. Auch Waffen- und Explosionseffekte gehören nur zum Shooter-Mittelmaß -- das hat man schon deutlich besser gesehen. Die Animationen der Gegner hingegen sind gut gelungen, auch wenn wir uns hier mehr Vielfalt gewünscht hätten. Akustisch kann sich der Shooter durchaus hören lassen. Beim Einsatz einer richtigen Sound-Anlage schaffen Soundeffekte und Musik den größten Teil der entstehenden Atmosphäre.

Auch Gruseleinlagen leben in vielen Fällen mehr von der Akustik als vom Visuellen. Dafür sorgen unter anderem starke direktionale Effekte. Die deutsche Synchronisation ist unterdurchschnittlich: Nicht nur dass die Synchronsprecher kaum zu ihren Charakteren passen und das Tonstudio allem Anschein nach möglichst schnell wieder verlassen wollten, die Macher haben scheinbar auch verschlafen, dass in der deutschen Version gar keine Gliedmaßen abgeschossen werden können und so muckieren sich die Gegner darüber, dass wir ihren Kollegen die Arme abschießen -- dabei haben wir das doch gar nicht!

F.E.A.R. 3 ist so gruselig wie ein Besuch im Märchenpark. Immerhin hat uns F.E.A.R. 3 etwa dreimal einen kurzen Schrecken eingejagt -- das wird dem Titel des Spiels aber nicht gerecht. Was bleibt ist ein nur durchschnittliches Actionspiel mit spaßigen Schießereien, einer wirren und zudem oft chaotisch erzählten Story und nur durchwachsener Gegner-Intelligenz. Den arg schlauchigen Levels fehlt es an Abwechslung und wirkliche atmosphärische Höhepunkte, wie den Metzger-Abschnitt gibt es in F.E.A.R. 3 zu selten. Dank guter Effekte und einer guten Abmischmischung entsteht (mal von der deutschen Synchronisation und andauernden Wiederholungen abgesehen) immerhin ein gutes akustisches Erlebnis.

Deutsche Körper bluten nicht

Bei unserer getesteten Version handelt es sich um die deutsche Fassung von F.E.A.R. 3. Diese hat im Vergleich zur gesamteuropäischen Version einige Einschnitte: So explodieren Körper in der deutschen Fassung beispielsweise nicht und auch einzelne Gliedmaßen lassen sich nicht abtrennen. Außerdem spritzt kein Blut und erledigte Gegner lösen sich nach kurzer Zeit in Luft auf. Insgesamt wird der optische Eindruck und auch der Spielspaß dadurch etwas getrübt. Die unzensierte Europa-Version von F.E.A.R. 3 hat neben der englischen Tonspur auch die deutsche Spur mit auf der Disk.

2 von 5

nächste Seite


zu den Kommentaren (25)

Kommentare(25)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen