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Seite 2: FIFA 12 im Test - Kniefall vor dem Fußball

Defensiv gestärkt

Player Impact Engine: Tacklings und Fouls sehen genauso spektakulär aus wie im TV. Player Impact Engine: Tacklings und Fouls sehen genauso spektakulär aus wie im TV.

Grundsätzlich umgewöhnen braucht sich bei FIFA 12 niemand. Schon gar nicht, wenn die Vorjahresversion bereits im Regal steht. Bis auf die Tatsache, dass die Funktion, einen Mitspieler auf den ballführenden Kicker zu hetzen auf die Schultertaste gewandert ist, bleibt zumindest steuerungstechnisch alles beim Alten. auch wenn dadurch beide Schultertasten durchgehend griffbereit sein müssen: Durch die kleine Änderung fällt das Verteidigen in FIFA 12 etwas leichter. Gut so, denn die künstliche Intelligenz der Gegner ist im Gegenzug besser. Vor allem in den höheren Schwierigkeitsgraden (Weltklasse und Legende) spielt einen die gegnerische Mannschaft regelrecht aus und nutzt jeden kleinen Fehler unsererseits zum Torabschluss. Dem Schwierigkeitsgrad Profi dürften die Meisten stand halten können, aber auch hier ist es schön anzusehen, wie der Computer kombiniert. Natürlich sind auch in FIFA 12 noch bestimmte Verteidigungs- und Angriffsmuster auszumachen, im Vergleich zu den Vorgängern hat man aber immer weniger das Gefühl, gegen eine KI zu spielen. Vielmehr könnte es sich dabei auch um einen menschlichen Gegner handeln.

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Die ganze Welt des Fußballs

Die Spielergesichter der bekanntesten Kicker hat Electronic Arts stark überarbeitet. Die Spielergesichter der bekanntesten Kicker hat Electronic Arts stark überarbeitet.

Das größte Argument für die FIFA-Reihe ist nach wie vor das dicke Lizenzpaket, das sich Electronic Arts geschnappt hat. Beinahe alle Ligen weltweit (darunter wichtige Ligen wie die erste und zweite deutsche Bundesliga, Premier League, Serie A und Primera Division), sowie Nationalmannschaften befinden sich auf der Disk. Rechte hat EA auch an den Trikots, Spielern, Stadien und Bällen, sodass die Authentizität sehr groß ist. Dass der Spielstil der Kicker sich ganz nach ihren Vorbildern richtet, ein Manuel Neuer also beispielsweise durch seine vielen Faustabwehren auffällt, erhöht den Wiedererkennungswert. Im Editor legen wir einen eigenen Be a Pro-Spieler an. Mit dem wir dann ein Spiel oder eine ganze Saison angehen. Spiele werden dann ausschließlich mit besagtem Spieler oder Torwart bestritten. Ziel ist es, die eingestellte Position so gut wie möglich zu besetzen. Als Stürmer gilt es also, sich den Mitspielern anzubieten und den Ball in Richtung Tor zu bringen. Als Abwehrspieler hingegen nimmt man den Offensivspielern der gegnerischen Mannschaft den Ball ab und baut das Spiel von hinten auf. Für bestimmte Aktionen und Lichtblitze gibt’s Erfolge und Punkte, mit denen der selbst erstellte Kicker stärker wird. Von vorn nach hinten flacht die Spannungskurve der Be a Pro-Spieler ab: Klar: Als Torwart bekommt man erst dann einen Einsatz, wenn ein Ball aufs Tor fliegt. Und selbst erspielte Erfolge in Form von Toren gibt’s eigentlich nur vorn als Stürmer oder offensive Mittelfeldkraft. Wer sich also im Abwehrbereich festsetzt, dem sollte klar sein, dass ein Spiel auch mal etwas langweiliger ausfallen kann.
Den eigenen Ballkünstler können wir wie im vergangenen Jahr auch im Karrieremodus antreten lassen. Hier geht es darum, sich als Stammspieler in der Mannschaft zu etablieren und schließlich auch etwas zu Siegen beizutragen und Meister zu werden.

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