Final Fantasy 7 - Nintendo soll Square den Weggang übel genommen haben

Nachdem Final Fantasy 7 auf der ersten PlayStation veröffentlicht wurde, war Nintendo offenbar beleidigt und wollte mit Square nichts mehr zu tun haben.

von David Molke,
12.01.2017 14:00 Uhr

Final Fantasy 7 Final Fantasy 7

Square (damals noch ohne die Dragon Quest-Macher von Enix) wollte Final Fantasy 7 als ersten Teil der Serie nicht auf einem Nintendo-System veröffentlichen. Gewollt hätten sie zwar schon, es ging aber anscheinend nicht, weil Nintendo auch beim N64 weiterhin auf Cartridges setzte. Vielleicht erinnert ihr euch: Final Fantasy 7 erschien damals auf drei CDs für die erste PlayStation. Und verhalf ihr möglicherweise auch zum Durchbruch – auf dem N64 waren RPGs rar gesät. Die Abkehr von Nintendo hat man Square damals offenbar übel genommen, wie aus einem Polygon-Feature hervorgeht.

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Charakter-Programmierer Hiroshi Kawai zufolge soll Nintendo Square damals Folgendes mitgeteilt haben:

"Wenn ihr uns verlasst, kommt niemals zurück."

Vizepräsident Yoshihiro Maruyama erläutert im selben Artikel die dahinter stehende Überzeugung und Einstellung:

"Die Philosophie war immer, dass Nintendo-Hardware für iNintendo-Spiele ist und wenn ein anderer Publisher etwas veröffentlichen will: 'Okay, kannst du machen.' Aber wenn es dir nicht gefällt, wollen wir dich auch nicht."

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Mittlerweile arbeiten Nintendo und Square Enix auch schon wieder einige Jahre miteinander, es gibt also kein böses Blut mehr zwischen den beiden Parteien. Wir sind gespannt, wie sich die Ankündigungen der Third Party-Entwickler für die Nintendo Switch zukünftig verhalten.

Glaubt ihr, die PlayStation wäre auch ohne Final Fantasy 7 ein so großer Erfolg geworden?

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