Forspoken: In der PS5-Open World sind Frauen an der Macht

Das PS5-exklusive Forspoken setzt auf eine interessante Hauptfigur, Action und dynamische Fortbewegung, aber auch auf eine besondere Spielwelt, in der Frauen das Sagen haben.

von David Molke,
14.12.2021 11:05 Uhr

In Forspoken verschlägt es die Protagonistin aus der normalen Moderne in eine matriarchale Fantasy-Welt. In Forspoken verschlägt es die Protagonistin aus der normalen Moderne in eine matriarchale Fantasy-Welt.

Forspoken erscheint konsolenexklusiv für die PS5 und will einiges anders machen. Das fängt bei der schicken Spielwelt an, erstreckt sich über das dynamische Traversal, die Mischung aus Kämpfen und Zaubern bis hin zu den Welten, die hier aufeinander prallen. Das wird besonders deutlich an der New Yorkerin Frey, die in eine Fantasy-Welt katapultiert wird, in der es haufenweise Fabelwesen und eben Magie gibt. Außerdem beherrschen dort ausschließlich Frauen die Geschicke der Welt, es handelt sich also um eine matriarchal organisierte Gesellschaft.

Forspoken soll sich auch durch die matriarchale Gesellschaft von unserer Welt unterscheiden

Worum geht's? Um Forspoken, ein Action-RPG mit Open World, das konsolenexklusiv im Mai 2022 auf PS5 erscheinen soll. Für den PC kommt das Square Enix-Spiel auch, aber erst einmal nicht für die Xbox Series S/X. Wir konnten als GamePro im Rahmen eines Preview-Events schon einmal einen genaueren Blick auf Forspoken und dessen Gameplay werfen. Das hat uns allerdings noch etwas zwiegespalten zurückgelassen:

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Die Welt Athia ist etwas Besonderes: In Forspoken verschlägt es uns beziehungsweise Frey nach Athia. Diese Welt wirkt erst einmal zwar hübsch, aber auch äußerst bedrohlich, unbekannt und verwirrend. Im Interview verrät uns Creative Producer Raio Mitsuno, was das Besondere an Athia ist und woher die Inspiration für das Setting stammt.

Es lebe das Matriarchat! Einer der wichtigsten Punkte sei dabei gewesen, etwas Neuartiges zu erschaffen, dass sich deutlich von unserer normalen Welt unterscheidet. Das funktioniert natürlich sehr einfach über den Weg der Magie, aber auch darüber, dass die Gesellschaft in Forspoken grundlegend anders organisiert ist, als das bei uns der Fall ist. In Forspoken haben nämlich die Frauen das Sagen.

"Als wir erste Konzepte zum Projekt erarbeiteten, wollten wir diese Fantasy-Welt mit viel Magie erschaffen und einer Gesellschaft, die sich von unserer unterscheidet – eine matriarchale Gesellschaft, wo die Frauen an der Macht sind und ermächtigter. [...]

Wir haben nach dem besten Weg gesucht, um Athia – diese von Magie durchzogene Fantasy-Welt – zu gestalten und uns auf die Dynamik dort konzentriert, die durch die Herrschaft der Tantas entsteht, die die Welt überwachen und den Frieden erhalten."

Hier könnt ihr euch einen Trailer zu Forspoken anschauen und auch schon mal einen Blick auf die Fantasy-Welt Athia werfen:

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Es dürfte wirklich spannend werden, zu sehen, wie sich diese Grundidee letzten Endes auf die Story und vielleicht auch auf das Gameplay von Forspoken auswirkt. Das Setting scheint zumindest schon einmal angenehm unverbraucht und erfrischend originell zu sein, auch wenn die Spielwelt momentan wohl noch etwas leer und leblos wirkt. Aber wer weiß, vielleicht bekommen wir das gar nicht richtig mit, wenn wir so schnell durch die Open World flitzen.

Wie findet ihr die Idee einer matriarchalen Gesellschaft? Was sagt ihr zu Forspoken?

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