In diesem Anime gibt es einen kompletten Arc, der Star Wars parodiert und so gut war, dass Fans dabei sogar weinen mussten

Gintama ist primär für ulkigen Humor und zahlreiche Parodien bekannt - das legendäre Star Wars-Universum war davor nicht geschützt. Das Finale des Arcs brachte Fans allerdings zum Weinen.

Gintama parodierte Star Wars mit epischen Schlachten - und einem emotionalen Höhepunkt, der Fans auf dem falschen Fuß erwischt. (© Hideaki Sorachi Sunrise) Gintama parodierte Star Wars mit epischen Schlachten - und einem emotionalen Höhepunkt, der Fans auf dem falschen Fuß erwischt. (© Hideaki Sorachi / Sunrise)

Nur wenige Genres haben es so schwer wie Komödien: Gute Witze brauchen ein Set-up, eine Pointe und bisweilen auch weiterreichende Konsequenzen für die eigentliche Handlung. Entsprechend selten ist es, dass ein Comedy-Anime gut ankommt. Doch genau das ist "Gintama" über ein Jahrzehnt lang gelungen.

Dabei sorgte das Werk von Hideaki Sorachi zwischen 2006 und 2018 nicht nur für einiges an Gelächter, sondern auch für emotionale Höhepunkte, wie neue und alte Fans immer mal wieder feststellen - vor allem ein Star Wars nachempfundener Arc gilt als eines der Highlights.

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Wenn Star Wars auf Samurai trifft

Grundsätzlich spielt Gintama zum Ende des 19. Jahrhunderts - mit einem kleinen Twist, denn in diesem Japan der Edo-Periode haben Außerirdische die Macht ergriffen. Den Tagelöhner Gintoki Sakata interessiert das wenig: Als einer der wenigen übriggebliebenen Samurai nimmt der Gintama-Protagonist einfach jeden Auftrag an, der Geld bringt.

Ein solcher Auftrag führt Gintoki in den Weltraum. Innerhalb der Gintama-Folgen 262 bis 264 möchte Otae Shimura - eine der seit Episode 1 wiederkehrenden Figuren - das Dojo ihres verstorbenen Vaters wiederbeleben.

Da taucht plötzlich Obi Hajime auf - ein lang vermisster Schüler ihres Vaters der mit einer neuartigen Kampfkunst zurückkehrt: dem "Beam Saber", einem Lichtschwert-Stil. Ohne zu viel zu verraten, dürften die Referenzen schon jetzt unverkennbar sein:

  • Der Name "Obi Hajime" ist natürlich eine direkte Anspielung auf Obi-Wan Kenobi. Eine später auftauchende Cyborg-Persönlichkeit trägt den Spitznamen Kenofi". Das Beam Saber entspricht dem Lichtschwert, und selbst Yoda taucht als zensierter Cameo auf.
  • Auch Crunchyroll als der Streaming-Dienst, auf dem Gintama damals wie heute lief, bezeichnete die Folgen hochoffiziell als "Star Wars-Parodie".

Innerhalb dieser drei Folgen erleben Gintama-Fans die gesamte Bandbreite an Emotionen, die auch in der Reddit-Community regelmäßig gewürdigt wird. "Statt einer lustigen Parodie erhielt ich eine dunkle Erzählung, die mich zu Tränen rührte", meint etwa ein Beitrag von 2022. Und auch jüngere Fans sind trotz der kompakten Länge begeistert:

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Der "Beam Sword Style"-Arc ist übrigens nicht die erste Star Wars-Parodie in Gintama. Schon kurz zuvor, in Episode 232, hat "Dark Vader" einen Auftritt - eine Mischung aus Darth Vader und Char Aznable aus Gundam. Natürlich durfte hier der legendäre Lauftext nicht fehlen, der zur Einführung eines jeden Star-Wars-Streifens eingeblendet wird.

Im Gedächtnis bleibt laut "umakunaritai" dennoch eher der Beam Sword Style-Arc, der von Fans unterschätzt werde. Schließlich seien die drei Folgen eminent wichtig, da er Gintokis Beziehung zu Shimura und weiteren Charakteren zeigt, die zu einer Art neuen Familie für den Gintama-Helden geworden sind.

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