Fazit: Gravel im Test - Verzichtbar-unterhaltsamer Offroad-Racer

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Fazit der Redaktion

Benjamin Braun
@RealGrappa11

Ich mag das Fahrmodell in den Milestone-Spielen generell ganz gerne, und das deutlich arcadigere Fahrgefühl in Gravel stört mich an sich nicht. Immerhin sind Unterschiede zwischen Sand, Asphalt oder Schnee, zwischen trockener und nasser Strecke immer noch spürbar. Spaß macht mir Gravel aber vor allem aufgrund des gelungenen Geschwindigkeitsgefühls. Mit den unterschiedlichen Rennorten und -diszplinen, Querfeldein-, Rundkurs- oder Buckelpisten sorgt Milestone für Abwechslung. Mal jage ich durch eisige Gefilde, dann wieder über Wüstendünen, Tageszeiten und Wetter wechseln.

Der Aufbau der Karriere ist aber trotzdem langweilig. Klar, dieses Schicksal teilt sich Gravel mit vielen anderen Konkurrenten. Die Italiener versäumen es aber zusätzlich, motivierende Elemente einzubauen. Mehr Individualisierungsoptionen, mehr Freiheiten bei der Reihenfolge, in der man Fahrzeuge freischaltet; es hätte sicherlich ein paar Möglichkeiten gegeben. Die austauschbaren Meisterfahrer zu erreichen und zu besiegen, reicht mir nicht. Gegen die Querfeldeinrennen in Forza Horizon 3 kann Gravel deshalb nicht anstinken, und auch nicht gegen die nach echtem Regelwerk implementieren Rallycross-Rennen in Dirt 4. Was am Ende bleibt ist ein Rennspiel, das für einige Stunde solide Unterhaltung liefert - nicht mehr, nicht weniger.

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