Guardians of the Galaxy Vol. 2 - Sequel kommt mit "größtem Visual Effect aller Zeiten"

Der Nachfolger zu Guardians of the Galaxy soll Regisseur James Gunn zufolge den "größten Visual Effect aller Zeiten" beinhalten. Ego the living Planet bestehe aus über einer Billion Polygone, bisher habe es nichts gegeben, was dem nahe komme.

von David Molke,
22.03.2017 13:30 Uhr

Guardians of the Galaxy – Ist das Ego the living Planet? Guardians of the Galaxy – Ist das Ego the living Planet?

Guardians of the Galaxy Vol. 2 geizt nicht mit visuellen Effekten, im Gegenteil. Regisseur James Gunn berichtet gegenüber Empire sogar, dass uns in dem neuen Marvel-Film der "größte Visual Effect aller Zeiten" erwarte. "Ego the living Planet" – ein lebendiger Planet – soll in seiner Planetenform nämlich aus über einer Billion Polygone bestehen. Bisher habe es nichts gegeben, was dem nahe komme, so der Regisseur. (via Birth.Movies.Death.)

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Das klingt zwar beeindruckend, wir wissen aber weder, ob James Gunn hier nicht eventuell übertreibt, noch, aus wie vielen Polygonen der bisher größte Visual Effect bestand. Fest steht, dass Marvel bereits mit Doctor Strange einige äußerst imposante Effekte auf die Kinoleinwand gezaubert hat und sich anscheinend anschickt, das zu übertrumpfen.

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Der Guardians of the Galaxy Vol. 2-Trailer zeigt "Ego the living Planet" bereits in seiner menschlichen Form, gespielt von Kurt Russel. Ob wir das Wesen darin aber auch schon in seiner Planetenform sehen, bleibt unklar. Laut Empire wurde das Design allerdings von den Bildern Hal Tennys inspiriert, der auf seiner DeviantArt-Seite sogar schreibt, einige Konzept-Bilder zum Film beigetragen zu haben. Er bedient sich dabei sogenannter Fraktale, das sind geometrische Formen, die mit den Strukturen der Mandelbrotmenge spielen. Stark vereinfacht: Sie bestehen aus kleinen Kopien ihrer selbst, wie Blumenkohl oder Romanesco.

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Wie der Künstler ebenfalls erklärt, scheinen einige Szenen des Films, die wir im Trailer sehen können, auf dieser Fraktalkunst zu basieren. Unter anderem auch der oben eingebundene Screenshot, der also wohl nicht von ungefähr an die Kunstwerke Hal Tennys erinnert – zum Beispiel an Bilderwiediese. Möglicherweise sehen wir hier bereits "Ego the living Planet" in seiner Planetenform. Bei einem derart kleinteiligen, detaillierten und gleichzeitig großen Modell würde auch die Polygonen-Anzahl durchaus realistisch erscheinen.

Was sagt ihr: Übertreibt James Gunn?

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