Hätte es sich Harry Potter leichtmachen können? Fans diskutieren, wieso der Zauberer nicht einfach Dumbledores Portrait nach den Horkruxen gefragt hat

Harry Potter hätte nach Dumbledores Tod doch einfach das Portrait des mächtigen Zauberers fragen können, wo die restlichen Voldemort-Horkruxen waren. Oder?

Hier seht ihr Dumbledore aus den Harry Potter-Filmen. Hier seht ihr Dumbledore aus den Harry Potter-Filmen.

In J.K. Rowlings Harry Potter-Universum stellt der ehemalige Hogwarts-Schulleiter Dumbledore einen der mächtigsten Zauberer überhaupt dar. Der alte Mann weiß eine ganze Menge über die unterschiedlichsten Dinge, hält damit aber oft hinter dem Berg. Nach seinem Tod hätte Harry Dumbledore aber doch eigentlich nach den Horkruxen fragen können, meint ein Reddit-User. Die Community sieht das anders.

Wieso hat Harry Potter nicht einfach Dumbledores Porträt befragt?

Der entsprechende Reddit-Beitrag hat eine Menge Upvotes: Insgesamt scheinen sich über 12.000 Menschen schon einmal dieselbe Frage gestellt zu haben. Und auf den ersten Blick wirkt sie auch gar nicht mal so doof. Immerhin wurde auch von Dumbledore ein Porträt angefertigt, das in den Hallen von Hogwarts hängt – und bekanntermaßen kann man mit den so porträtierten Menschen in der Harry Potter-Welt auch sprechen.

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Warum konnte Harry Potter also nicht einfach zu dem Porträt gehen und Dumbledore um Rat im Hinblick auf die gesuchten Horkruxe fragen? Dazu fragt der Reddit-User lowattbrain auch noch ergänzend, wie genau eigentlich diese Porträts der ehemaligen Schulleiter funktionieren.

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Zu Letzterem können wir leider keine konkreten Aussagen treffen, aber bei der Antwort auf die erste Frage ist sich die Community unter dem Post zumindest ziemlich einig: Harry Potter war zu dem fraglichen Zeitpunkt schon gar kein Hogwarts-Schüler mehr, sondern auf der Flucht. Er konnte also nicht einfach mal so zu dem Porträt hinmarschieren und mit ihm reden.

Dazu kommt, dass nach Dumbledores Tod der Harry Potter gegenüber eher wenig aufgeschlossen wirkende Snape im Chefsessel der Schule saß. Harry und seine Freund*innen haben Severus Snape zu diesem Zeitpunkt noch für böse gehalten. Das dürfte Harry doppelt und dreifach davon abgehalten haben, einfach in sein Büro zu spazieren, um einen Plausch mit Dumbledores Porträt zu halten.

Abgesehen davon hat Harry es durchaus versucht, zumindest in den Büchern. Er hat beispielsweise einen anderen ehemaligen Hogwarts-Headmaster gebeten, ihm Dumbledore zu bringen. Aber so funktionieren die magischen Porträts der Schule leider nicht, es war also unmöglich. Ein zweiter Versuch blieb ebenfalls erfolglos, weil die Porträts zum Zeitpunkt der Schlacht von Hogwarts alle nicht im Büro waren.

Zur Funktionsweise der Porträts gehen offenbar die meisten Harry Potter-Fans davon aus, dass die Gemälde sowieso keine richtigen, exakten Abbilder der Personen sind, sondern eher eine Art Annäherung.

Wahrscheinlich wäre eine entsprechende Unterhaltung mit dem Dumbledore-Porträt also eher so abgelaufen, wie wenn ihr heutzutage versucht, spezifische, genaue und obendrein auch noch wahre Informationen aus einer schlechten, sogenannten KI herauszubekommen.

Wie denkt ihr über die Angelegenheit?


Kommentare(2)
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