Joy-Con-Drift: Nintendo wird jetzt auch nochmal von einem Kind verklagt

Nintendo Switch-Besitzer*innen kennen das Problem des Joy-Con-Drifts wahrscheinlich. Zu den bisherigen Klagen kommt nun auch noch die eines 9- oder 10-Jährigen dazu.

Die Switch hat ein Joy-Con-Problem, für das es keine guten Lösungen gibt. Die Switch hat ein Joy-Con-Problem, für das es keine guten Lösungen gibt.

Nintendo-Fans, die Switch und der Joy-Con-Drift stellen eine bisher nicht enden wollende Geschichte dar. Das Problem wurde zuerst anerkannt, dann wieder nicht und viele Menschen haben bereits Klage deswegen eingereicht. Nun reiht sich eine weitere Klage ein: Nintendo wird jetzt nämlich auch noch von einem Kind und dessen Mutter verklagt, weil die Joy-Con nicht mehr richtig funktionieren.

Joy-Con-Drift: Nintendo Switch-Fans verklagen Nintendo

Darum geht's: Viele Switch-Besitzer*innen kämpfen mit dem Problem des Joy-Con-Drifts. Das bedeutet, dass eure Analogsticks irgendwann sozusagen von selbst Eingaben machen. Die Spielfigur zieht dann zum Beispiel nach links oder bewegt sich von allein, obwohl ihr den Stick eigentlich überhaupt nicht berührt.

Das macht es natürlich schwierig bis unmöglich, manche Spiele zu steuern und kann ordentlich den Spaß verderben. Vor allem, weil der Umgang Nintendos mit der Angelegenheit stark schwankt. Der Präsident hat sich zum Beispiel dafür entschuldigt, vor Kurzem hieß es dann aber, das Ganze sei eigentlich gar kein Problem:

Fans verklagen Nintendo: Mittlerweile haben bereits eine ganze Reihe Menschen Klage gegen Nintendo eingereicht. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, nichts zu unternehmen oder gar absichtlich zu handeln. Der Fehler sei bekannt, aber werde nicht behoben und der Verkauf werde auch nicht gestoppt, um mehr Geld zu machen.

Eine zwischenzeitlich kostenlose Reparatur-Lösung gab es zwar mancherorts, aber nicht in Deutschland. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat sich die Problematik dann nochmals verschärft. Die Reparaturen wurden eingestellt und Nintendo Switch-Geräte sowie Zubehör knapp.

Neue Klage eines Kindes: Wie Wired jetzt schreibt, klagen eine Frau und ihr 9- oder 10-jähriger Sohn nun ebenfalls gegen Nintendo. Die Mutter habe ihrem Kind eine Switch gekauft, die innerhalb von nur einem Monat Probleme mit Joy-Con-Drift bekommen habe.

Kurioserweise soll es in der Klage um eine Summe von über 5 Millionen US-Dollar gehen. Nintendo beziehungsweise generell Unternehmen seien dazu verpflichtet, sämtliche Informationen preiszugeben, die den Wert eines Produktes beeinträchtigen könnten. Dazu würde je nach Interpretation womöglich auch das Joy Con-Drift-Problem gehören.

Habt ihr auch Probleme mit euren Nintendo Switch-Joy-Cons? Wie seid ihr damit umgegangen, wie sind eure Erfahrungen im Hinblick auf Nintendos Umgang damit?

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