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Seite 2: Junk Jack X im Test - Schrottsammler im Wühlrausch

Wohl den kreativen Seelen

Müllabfuhr ahoi: Unser Inventar platzt schon frühzeitig aus allen Nähten – gut, dass wir Truhen herstellen können, in denen wir unseren Krempel lagern können. Müllabfuhr ahoi: Unser Inventar platzt schon frühzeitig aus allen Nähten – gut, dass wir Truhen herstellen können, in denen wir unseren Krempel lagern können.

Dies liegt auch am fehlenden Abenteuer. Auch wenn uns Gegner aus tieferen Schichten schneller ins Herz schießen, als uns lieb ist, wirken die Feinde wenig imposant, was auch an ihrer Statur liegen mag: Spitzhackenwerfende Zombies oder Ritter begegnen uns stets auf Augenhöhe, die Gefechte sind meist in wenigen Sekunden entschieden; imposante Bosskämpfe wie im Konkurrenten Terraria erwarten uns in Junk Jack X nicht. Die wenigen Höhlen, die mit verlassenen Minenschächten oder Beutetruhen gefüllt sind, können wenig darüber hinwegtäuschen, dass in den Tiefen keine flammenden Schatten auf gierig buddelnde Abenteurer warten.

So kommt es auch wegen der mangelnden Wanderlust schnell vor, dass unser ambitioniertes Marmorschlossprojekt wieder zugunsten unserer anfänglichen Holzhütte aufgegeben wird. Immerhin gibt es an der Oberfläche genug zu tun: Ein wenig Kupfer und die Häute einiger unachtsamer Kühe später fertigen wir Halsbänder, mit denen wir Nutztiere zähmen können, zu deren Fütterung wir eigens Gärten mit zahlreichen Pflanzen anlegen.

Schätze und Wächter finden wir in den zufallsgenerierten Dungeons zwar zuhauf, spannende Kämpfe und große Belohnungen dürfen wir jedoch nicht erwarten. Schätze und Wächter finden wir in den zufallsgenerierten Dungeons zwar zuhauf, spannende Kämpfe und große Belohnungen dürfen wir jedoch nicht erwarten.

Der Weg durchs Sternentor

Wer sich dann doch von den eigenen Weizenplantagen und den glücklich in der vierten Etage unseres mittlerweile nach oben gewachsenen Hauses eingesperrten Kühen abwendet, um in die Tiefe hinabzusteigen, kann dann doch noch eine bedeutende Kleinigkeit finden: Drei Teile eines Portales ermöglichen das Freischalten des nächsten Planeten, der mit neuem Landschaften und Ressourcen lockt.

Wer von ausgedehnten Spaziergängen unter der brennenden Sonne durch aufgeheizte Wüsten oder dem Bad in gesundheitsfördernden Alienseen wenig zu begeistern ist, kann sich im Kreativmodus austoben, in dem uns keine anderen Lebensformen dabei stören, wie wir aus einem unbegrenzten Vorrat aller Spielelemente die Welt bebauen. Und wenn es uns doch zu einsam wird, können wir den kreativen Wettstreit oder den Abenteuermodus mit bis zu drei Freunden lokal oder einer Person online bestreiten - auch wenn wir dann vielleicht in Erklärungsnot geraten, warum unser Held in rosafarbenem Kleid und goldenem Halsschmuck die Welt erkundet.

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