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KartRider: Drift könnte die Konkurrenz sein, die Mario Kart braucht

Auf der X019 wurde etwas überraschend KartRider: Drift angekündigt. Wir haben den Fun-Racer ausprobiert und sind ziemlich angetan.

von Tobias Veltin,
18.11.2019 11:32 Uhr

KartRider: Drift wird 2020 auf Xbox One und PC erscheinen. KartRider: Drift wird 2020 auf Xbox One und PC erscheinen.

KartRider: Drift gehörte zu den Neuankündigungen des X019-Events in London und wurde nach einem Trailer direkt auf der Bühne präsentiert. Doch der vermeintlich so niedliche Fun-Racer hat es faustdick hinter den Ohren. Und könnte womöglich sogar Mario Kart Konkurrenz machen. Warum? Das haben wir beim Anspielen herausgefunden.

KartRider: Drift - Fakten

  • Free2Play-Rennspiel
  • Release: 2020
  • Closed Beta im Dezember 2019
  • Drei Modi
  • Viele Fahrer, Vehikel und Anpassungsmöglichkeiten

Auf den ersten Blick sieht KartRiders: Drift wie ein ganz gewöhnlicher Fun-Racer aus. Kunterbunte Strecken, Comic-Fahrer und Extrawaffen wie Schilde, Bananen oder Raketen, mit denen man seine Konkurrenten ärgern kann. Dass das von Nexon entwickelte Spiel aber alles andere als 08/15 ist, wird uns in dem Moment bewusst, als wir den Controller auf dem Event in die Hand nehmen.

Tolles Fahrgefühl

Denn das driftlastige Fahrverhalten fühlt sich herausragend gut an. Wie bei anderen Racern benutzen wir die Schultertaste, um durch die Kurven zu schlittern. Und diese Drifts, bei denen die Flitzer gefährlich kippen, lassen sich herrlich in die Länge ziehen und kontrollieren. Auf diese Weise zirkeln wir unser Fahrzeug schon nach wenigen Minuten knapp an Objekten und Hindernissen vorbei, und die Gier nach der idealen Linie stellt sich ein.

Es gibt auch Extrawaffen, aber die sind nicht das Beste am Spiel. Es gibt auch Extrawaffen, aber die sind nicht das Beste am Spiel.

Das wird vom coolen Streckendesign unterstützt. In London spielen wir eine Piste mit steilen Felsabhängen und scharfen Kurven sowie einen Kurs in Rio de Janeiro, der unter anderem einer perfiflierten Figur der Jesus-Statue vorbeiführt. Alles wirkt schon beim Anspielen sehr sauber und flott und macht Lust auf mehr.

Beim Anspielen gefällt uns der "Drift Challenge"-Modus am besten, in dem wir mit Drifts unseren Boost wieder aufladen, Extrawaffen gibt es nicht. Hier sind ausgedehnte Schlitterpartien besonders wichtig. Im fertigen Spiel soll es insgesamt drei Modi geben.

Erwächst hier ein Mario Kart-Konkurrent?

Und so wundert es uns auch nicht, dass KartRider: Drift in Asien bereits eine große eSport-Fanbase um sich geschart hat, überhaupt ist die Marke dort auf dem PC eine große Nummer. Die Racer-Künstler haben die Ideallinien und Drifttechniken perfektioniert und liefern sich auf den Strecken Duelle um hundertstel Sekunden. Und das bestärkt uns ein wenig im Gefühl, dass hier womöglich ein echter Mario Kart-Konkurrent heranwachsen könnte.

Schaden könnte das auf keinen Fall. Denn Mario Kart (8) thront seit Jahren an der Spitze des Fun-Racer-Genres und bislang hat es noch kein Spiel geschafft, dem Platzhirsch annähernd gefährlich zu werden. Wir wollen uns jetzt nicht soweit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass KartRider: Drift Mario Kart 8 qualitativ übertreffen wird. Aber wenige andere Fun-Racer dürften ein so ausgefeiltes und auf Perfektion und Bestzeiten ausgerichtetes Gameplay bieten.

Wir sind nach dem Anspielen jedenfalls sehr angetan und freuen uns auf die Beta, die am 6. Dezember in Europa starten wird. Auf der offiziellen Website könnt ihr euch dafür registrieren.


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