Mit dem Ende von Stranger Things bleiben viele Fragen offen. Insbesondere das Schicksal von Elf, das vielen Zuschauer*innen mit einem abgelegenen, beinahe märchenhaften Ort mit drei gewaltigen Wasserfällen verbinden. Der Platz hat viele so emotional getroffen, dass sich die Fans fragen: Gibt es den Ort wirklich oder ist er nur CGI-Magie.
Der Serienort ist real – aber schwer erreichbar
Der im Finale gezeigte Ort existiert tatsächlich und liegt in Island, genauer gesagt im Hochland nahe des Vulkansystems Hekla. Dort befindet sich der Háifoss, einer der höchsten Wasserfälle des Landes. Mit rund 122 Metern stürzt er in eine tiefe Schlucht des Flusses Fossá.
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Direkt daneben liegt der Granni-Wasserfall mit rund 101 Metern Fallhöhe. Ein weiterer kleiner Nebenfall eines Zuflusses komplettiert das Trio – genau die drei Wasserfälle, die im Serienfinale eine zentrale Rolle spielen.
Der Ort ist alles andere als leicht zugänglich. Abseits der bekannten Touristenrouten führen nur Schotterstraßen in die Region, für die in der Regel ein Allradfahrzeug nötig ist. Ein Setting, das gut zur Bedeutung des Ortes im Finale passt.
Serienmagie mit kleinen Freiheiten
Nicht alles, was in der Szene zu sehen ist, existiert exakt so in der Realität. Das Dorf am Horizont, auf das Elf blickt, wurde für die Serie ergänzt. Tatsächlich schaut man dort auf die Flanken des Vulkans Hekla. Landschaft, Licht und Atmosphäre entsprechen jedoch genau der realen Umgebung.
Der Effekt des Finales
Seit der Veröffentlichung des Serienfinales ist das Interesse an dem Wasserfall-Gebiet stark gestiegen. Reiseanbieter berichten von deutlich erhöhten Suchanfragen nach dem Háifoss-Wasserfall und generell nach Island-Reisen. Ein typischer Fall von Serien-Tourismus – diesmal allerdings an einen Ort, der bisher eher ein Geheimtipp war.
Hattet ihr den Drehort erkannt – oder seid ihr davon ausgegangen, dass er komplett am Computer entstanden ist?
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