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Kingdom Hearts 3 - Test zum Re Mind-DLC: Fanservice hat seinen Preis

Re Mind erinnert euch daran, warum ihr Kingdom Hearts liebt. Aber der kostspielige Reminder hinterlässt auch einen unangenehmen Nachgeschmack.

von Adil Kaan Kanal,
03.02.2020 19:00 Uhr

Was hält der Re Mind-DLC für uns in petto? Was hält der Re Mind-DLC für uns in petto?

Mit Kingdom Hearts 3 ist ein Wunschtraum in Erfüllung gegangen. Nach 14 Jahren Warterei konnten Fans des kuriosen Crossovers die langersehnte Fortsetzung endlich in ihren Händen halten. Seitdem ist fast auf den Tag genau ein Jahr vergangen, doch das Warten hat immer noch kein Ende.

Spoilerwarnung
Der Re Mind DLC spielt teilweise nach dem Ende des Hauptspiels. Wer Kingdom Hearts 3 noch nicht zu Ende gespielt hat, könnte sich hier Inhalte spoilern.

Kingdom Hearts 3 beendet zwar die Xehanort-Saga, aber ein letztes Kapitel fehlt noch: Re Mind. Der DLC ist das finale Puzzlestück. Pünktlich zum ersten Jubiläum reichen die Entwickler die Erweiterung nach. Mit einem stolzen Preis von 30 Euro bleibt bloß noch die Frage, ob sich das überhaupt lohnt.

Das ist also Scala ad Caelum! Jetzt dürfen wir die geheimnisvolle Welt am Ende auch endlich erkunden. Das ist also Scala ad Caelum! Jetzt dürfen wir die geheimnisvolle Welt am Ende auch endlich erkunden.

Aufgegossene Zeitreise

Überraschung: Re Mind ist ein Reminder. Zwei brandneue, spielbare Story-Episoden setzen nach den Ereignissen von Kingdom Hearts 3 an. Das Re-Mind-Szenario imitiert jedoch bloß unseren ersten Spieldurchlauf. Held Sora muss in die Vergangenheit reisen und die finalen Stunden des Spiels fast 1:1 erneut durchleben.

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Die erste Story-Episode wirkt deshalb eher wie ein langatmiges Déjà-vu mit minimalem Nährwert. Mittendrin sind zumindest neue Zwischensequenzen versteckt, die bisher ungelöste Fragen beantworten. Außerdem dürfen wir für die Dauer der Kämpfe Fan-Favoriten wie Roxas, Riku, Aqua und Kairi steuern.

War schön mit dir, Sora! Kurz vor den Bosskämpfen können wir die neuen spielbaren Charaktere auswählen. War schön mit dir, Sora! Kurz vor den Bosskämpfen können wir die neuen spielbaren Charaktere auswählen.

Nur kommen diese spaßigen Momente zu kurz. Erst gegen Ende der Episode weicht der DLC vom bekannten Original ab. Dann dürfen wir die finale Bosswelt endlich ausgiebig erkunden und gelegentlich auch neue Kämpfe bestreiten.

Brutaler Fanservice

Die darauffolgende Limitcut-Episode ist das Highlight des DLCs. Sie steht nämlich ganz im Zeichen von Fanservice und spielt diesmal wirklich nach Kingdom Hearts 3. Soras bester Freund Riku stattet Radiant Garden einen Besuch ab und schaut bei den Final-Fantasy-Charakteren vorbei.

So wollen die Entwickler zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Fans kritisierten die Abwesenheit der populären Welt und die fehlende Hälfte des Crossovers. Allerdings sind beide Aspekte nur minimal vertreten und dienen bloß als Rahmenhandlung für die eigentliche Herausforderung.

Remind erinnert uns an die andere Hälfte des Crossovers. Cid, Yuffie, Aerith und Leon aus der Final-Fantasy-Reihe helfen Riku bei der Suche nach Sora. Remind erinnert uns an die andere Hälfte des Crossovers. Cid, Yuffie, Aerith und Leon aus der Final-Fantasy-Reihe helfen Riku bei der Suche nach Sora.

Die Limitcut-Episode hält bockschwere Superbosse bereit. Die wahre Organisation 13 ist auf eine Revanche aus und besitzt nicht nur lächerlich viele Lebensbalken, sondern auch brandneue Angriffsmuster. Hier sind Strategie, Taktik und ein gutes Gedächtnis gefragt.

Die anspruchsvollen Kämpfe sind eine willkommene Abwechslung zum Hauptspiel, das selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad noch ziemlich einfach war. Wer all das schafft, ist bereit für den geheimen Boss ... oder auch nicht.

Krimskrams mit Tiefgang

Neben den zwei Story-Episoden enthält der DLC auch neue Spielmodi. Diese Ergänzungen können leicht ignoriert werden, bieten jedoch unscheinbaren Tiefgang. So verbirgt sich hinter dem Datengruß-Feature ein Fotomodus, der vor Möglichkeiten nur so strotzt.

Donald, Goofy und Mickey mit ihrem besten Freund: Oberbösewicht Xehanort. Das Datengruß-Feature bietet endlose Möglichkeiten für ein gutes Foto. Donald, Goofy und Mickey mit ihrem besten Freund: Oberbösewicht Xehanort. Das Datengruß-Feature bietet endlose Möglichkeiten für ein gutes Foto.

In dem separaten Menü suchen wir eine Kulisse aus, positionieren Figuren, legen Mimik und Gestik fest, fügen Objekte, Effekte oder Gegnertypen hinzu und erschaffen so wahnwitzige Bilder. Das Premium-Menü lädt ebenfalls zum Ausprobieren ein. Mit diesem Entwicklerwerkzeug können Spieler den Schwierigkeitsgrad bis ins Detail anpassen.

Wer sich eine Herausforderung wünscht, kann Attacken wie Links oder Attraktionen deaktivieren. Wem das Spiel zu schwer ist, der darf Gegner mit einem Schlag besiegen und automatisch blocken. Schade nur, dass das Menü ausschließlich im Intro auswählbar ist. Hinzu kommt die strikte Trennung von Cheats, die eine Kombination zwischen einfachen und schwierigen Codes unmöglich macht.

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