Seite 2: LEGO Der Herr der Ringe im Test - Hartplastikzwerge und andere Wurfgeschosse

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Groteske Schönheiten mit Partyhüten

Und dann wären da noch die Bosskämpfe: Egal ob Höhlentroll, Balrog oder das Tentakelwesen im See, alle scheinen eine Vorliebe für Hartplastikspeisen entwickelt zu haben. Die Kämpfe spielen sich durch mehrere Phasen und Rätseleinlagen abwechslungsreich, sind allerdings auch ein gutes Beispiel für die Betagtheit der Grafik. Der Höhlentroll in Durins Grab gewinnt allein durch seine groben Texturen an Hässlichkeit, während der Balrog im Duell mit seinen lausigen Flämmchen und dem unfreiwillig komisch wirkenden Kopfschmuck an einen Feuerspeier im Zirkus erinnert.

Video starten 2:43 LEGO Der Herr der Ringe - Entwickler-Video #1: Nachbildung von Mittelerde

Insbesondere die grafische Ausführung steht im Kontrast zu den hochwertigeren Zwischensequenzen; diese sind jedoch im Gegensatz zur Spielgrafik mit der Konsolenfassung identisch. Letztere ist auch bedeutend umfangreicher - unterhaltsame Elemente wie der Kampf gegen Sauron zu Spielbeginn oder die Zähmung Gollums sind entweder sinnentstellend gekürzt oder finden sich nicht mehr im Handy-Spiel wieder.

Sprachchaos in Isolation

Besonders erschreckend sticht die lieblose Zusammenstückelung bei der Sprache hervor: Während uns in den Zwischensequenzen die englischen Sprecher (mit Untertiteln) gekonnt unterhalten, sind die Helden in den Missionen mit deutschen Stimmen vertont, die nicht mit den hiesigen Synchronisationsstimmen der Kinovorlage übereinstimmen. Dementsprechend verwirrend ist der Wechsel, zumal die stimmliche Besetzung mancher Charaktere fragwürdig wirkt. Immerhin der Soundtrack der Filme aus der Feder Howard Shores blieb unangetastet.

Ist der Ring erst einmal vernichtet und das Abenteuer abgeschlossen, bleibt dem Spieler noch die Möglichkeit, besuchte Areale mit freigeschalteten Charakteren zu besuchen um versteckte Schätze und Charaktere freizuschalten - oder einfach mit Sauron an einem sonnigen Tag durch das Auenland zu flanieren.

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