"Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden." Das gilt auch für diese Laserharfe, die eine Person aus LEGO gebaut hat. Das Prinzip mag eigentlich simpel sein, wirkt aber einfach richtig abgefahren und erntet dementsprechend sehr viel Lob.
LEGO-Laserharfe sieht extrem beeindruckend aus, soll aber noch besser werden
Mit simplen, aber vielfältigen Systemen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Was alles mit LEGO-Steinchen möglich ist, sprengt eigentlich sämtliche Vorstellungskraft. Ihr könnt das Ganze zum Beispiel einfach mit Elektronik kombinieren und Instrumente basteln, die komplett ohne Berührung funktionieren.
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Genau das hat der Reddit-User tfreezy357 getan und im Anschluss präsentiert er stolz seine Laserharfe aus LEGO. Die stellt aktuell eher noch einen Prototypen dar, aber allein das grundlegende Prinzip ist schon wirklich cool und lässt die eine oder andere Kinnlade herunterklappen. Aber am besten seht ihr selbst:
Link zum Reddit-Inhalt
Eine Laserharfe ist im Endeffekt nur eine Schnittstelle, mit deren Hilfe ein elektronisches Musikinstrument gesteuert werden kann. Dabei nutzt man Licht- oder eben Laserstrahlen, die mit der Hand unterbrochen werden können. Genau diese Unterbrechungen geben dann Signale ab, die wiederum Töne erzeugen.
Ihr habt es also eigentlich nur mit einem Steuerungselement zu tun, das an einen Computer oder ähnliche Geräte angeschlossen werden muss. Aber das Ergebnis wirkt eben einfach krass und beeindruckend. Weil die Lichtstrahlen im Hellen unsichtbar sind, wirkt es, als würde man mit Nichts Musik machen können.
Besonders cool: Die Laser-Saiten reagieren auch auf die Geschwindigkeit, mit der sie angeschlagen werden. Zupft ihr sie schneller, wird der Ton lauter.
Unter dem Reddit-Beitrag häufen sich die lobenden Kommentare und staunenden Menschen. Das Gerät wird ordentlich gefeiert, es gibt aber auch haufenweise Verbesserungsvorschläge (um die der Ersteller auch explizit gebeten hat):
- Mit Hilfe von mehr LEGO-Steinen könnten die Kabel und Sensoren verborgen werden, um das Ganze noch mehr wie eine Harfe aussehen zu lassen.
- Bei einer Harfe sind die Saiten normalerweise nicht horizontal, sondern vertikal angeordnet.
- Normalerweise geben die längeren Saiten tiefere Töne und die kürzeren höhere ab, also andersherum, als es hier der Fall ist.
- Die Farbgebung der LEGO-Steine könnte einheitlich und stilvoller gestaltet werden.
- Auch die Größe lässt für viele Fans zu wünschen übrig.
Mehrere Menschen fühlen sich auch an das noch abgefahrenere Theremin-Musikinstrument erinnert, das auf der Entfernung der Hände und einem elektromagnetischen Feld basiert. Eine Laserharfe, die auch noch auf die Distanz reagiert, findet auch der Baumeister dieser Harfe cool und eine spannende Idee für die Zukunft.
Generell will die Person nach diesem ersten Versuch noch jede Menge Verbesserungen in die nächste Version einfließen lassen. Beispielsweise eine richtig große Variante, die dann auch die richtige Anordnung der Saiten und Töne liefern soll – und sich beispielsweise sehr gut in jedem Eingangsbereich diverser LEGO-Läden machen könnte.
Der Traum des Menschen hinter dieser Laserharfe ist aber laut eigener Aussage vor allem erst einmal, irgendwann vielleicht ein Produkt aus diesem Prototypen zu machen, das eventuell sogar in der Bildung oder der Schule eingesetzt werden könnte. Vielleicht sogar über die offiziellen Wege von LEGO Education oder LEGO Mindstorms.
Wie gefällt euch die Harfe? Habt ihr so etwas schon einmal gesehen?
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