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Fazit: Lost Sphear im Test - Retter verlorener Welten

Fazit der Redaktion

Benjamin Braun
@RealGrappa11

Bei Japano-Rollenspielen habe ich zu Beginn oft Probleme, ins Abenteuer reinzukommen. In Lost Sphear ging mir das anders: die Geschichte ist interessant, die Charaktere sind durch die Bank sympathisch und obwohl braver Humor eigentlich nicht mein Ding ist, musste ich gerade in den ersten Spielstunden häufig schmunzeln. Auch im späteren Verlauf habe ich nie einen Grund verspürt, Gebrauch von der Vorspulfunktion machen zu müssen. Mir gefällt Lost Sphear aber nicht nur aufgrund seiner Atmosphäre, der schönen Musik und der hübschen Comicgrafik, sondern vor allem spielerisch.

Schade ist bei der großen Menge an Helden, Skills und taktischen Möglichkeiten eigentlich nur, dass Lost Sphear es nicht schafft, alle Bestandteile seiner Spielmechanik gut zu vermitteln. Doch auch wenn Lost Sphear nicht ganz an die Güteklasse des SNES-Klassikers heranreichen mag, kommt die Tokyo RPG Factory dem großen Vorbild mit ihrem neuen Spiel doch deutlich näher als es in I am Setsuna der Fall war.

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