Mario Kart Tour-Betatester befürchten massive Mikrotransaktionen

Der Mobile-Ableger Mario Kart Tour kommt bei den Spielern der Beta-Version eigentlich gut an. Wenn da nicht die vielen Mikrotransaktionen wären, die offenbar verdächtig nach viel Geld und Pay to Win riechen.

von David Molke,
23.05.2019 10:35 Uhr

Mario Kart Tour kommt auf die Smartphones dieser Welt und kann außerhalb Europas auch schon als Beta getestet werden. Mario Kart Tour kommt auf die Smartphones dieser Welt und kann außerhalb Europas auch schon als Beta getestet werden.

Mario Kart Tour stellt den neuesten Mobile-Vorstoß von Nintendo dar. Der Titel schlägt in dieselbe Kerbe wie zum Beispiel Super Mario Run: Eine stark vereinfachte Version des bekannten Spielprinzips erscheint für Smartphones und ist free to play. Im Gegensatz zu Super Mario Run müsst ihr beim Handy-Mario Kart nicht nach einer Handvoll Levels zehn Euro bezahlen, sondern für optionale In Game-Währungen. In der Beta schaltet ihr damit Fahrer, Karts und Gleiter frei. Und genau da liegt offenbar der Knackpunkt.

So kommt die Mario Kart Tour-Beta bei den Testern an

Wie kann ich die Beta spielen? In Deutschland vorerst noch gar nicht. Die Beta zu Mario Kart Tour läuft zwar aktuell schon, aber nur in Japan und den USA. Sie dauert planmäßig noch bis zum 4. Juni und läuft auch nur mit begrenzter Teilnehmerzahl.

Mario Kart bleibt Mario Kart: Auch der Mobile-Ableger funktioniert nach der bekannten Mario Kart-Formel und die macht auch in der Mobile-Fassung ganz offensichtlich einfach Spaß. Es gibt jede Menge alte Bekannte, diverse klassische Items und auch ein Revival vieler Strecken.

So funktioniert's:

  • Gas geben müsst ihr nicht. Das Kart fährt von allein geradeaus
  • Gelenkt wird durch swipen mit dem Finger: Je weiter ihr zur Seite wischt, desto härter lenkt das Kart ein
  • Sterne werden automatisch getriggert, Panzer können wir manuell abfeuern
  • Items werden ersetzt, wenn wir Fragezeichen-Kästen durchfahren
  • Karts, Fahrer und Gleiter verfügen je nach Strecke über bestimmte Boni

Mario Kart Tour-Betatester dürfen aktuell weder Bilder noch Videos aus dem Spiel veröffentlichen. Mario Kart Tour-Betatester dürfen aktuell weder Bilder noch Videos aus dem Spiel veröffentlichen.

Mikrotransaktionen bereiten Beta-Spielern Sorge

Mario Kart Tour gibt alles: Zumindest offenbar, wenn es um Mikrotransaktionen geht. Hier werden in der Beta anscheinend sämtliche Register gezogen und es gibt alle Mechaniken, wegen denen Mobile-Titel so unbeliebt sind.

Ihr könnt Fahrer, Karts, Gleiter und neue Strecken freischalten. Das funktioniert, indem ihr Grand Stars durch simples Rennen fahren oder das Abschließen anderer Herausforderungen einsammelt. Damit könnt ihr Geschenke freischalten, die unter anderem grüne Edelsteine enthalten. (via: Kotaku)

Grüne Edelsteine sind die Premium-Währung: Mit dem grünen Gold könnt ihr an einer ebenfalls grünen Röhre "ziehen" und mit etwas Glück (hrhr) Fahrer, Gleiter oder Karts gewinnen. Die gibt es selbstverständlich auch in unterschiedlichen Seltenheits-Abstufungen.

Pay to Win? Alle Fahrer verfügen über drei Item-Slots und genau wie Karts und Gleiter auch über bestimmte Boni. Die variieren je nach Strecke (zum Beispiel: Pilz-Boost am Start, mehr Items, mehr Slots). Dementsprechend stellen bestimmte Fahrer auf bestimmten Strecken die Ideallösung dar und lassen andere Charaktere weit hinter sich.

Bisher nur die Beta: Aktuell besteht nicht einmal die Möglichkeit, im In Game-Shop Edelsteine zu kaufen. Aber es sieht ganz danach aus, als laufe es genau darauf hinaus, und zwar in besonders großem Umfang.

Selbstverständlich kann sich das alles auch noch ändern, aber offenbar setzt die Beta von Mario Kart-Tour auf Monetarisierung durch den massiven Einsatz von Mikrotransaktionen.

Wie klingt die Beta von Mario Kart Tour für euch? Wollt ihr den Mobile-Ableger ausprobieren?


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