Microsoft: Entscheidung über Bethesda-Kauf liegt jetzt bei der EU

Wie jetzt bekannt, entscheidet die EU-Kartellbehörde bis Anfang März darüber, ob einer der größten Deals der Gaming-Branche zustande kommt.

von Dennis Michel,
01.02.2021 19:15 Uhr

Die Entscheidung über den Bethesda-Deal liegt jetzt bei der EU. Die Entscheidung über den Bethesda-Deal liegt jetzt bei der EU.

"Microsoft kauft Bethesda für 7,5 Milliarden US-Dollar" war rückblickend betrachtet eine der wichtigsten Branchenmeldungen im vergangenen Jahr. Für Spieler*innen auf der Xbox bedeutet dieser Deal nicht weniger als eine immense Aufstockung von Microsofts Spieleportfolio. Reihen wie The Elder Scrolls, Doom, Fallout und Co. könnten zukünftig (zeit)-exklusiv für Xbox One und Xbox Series X/S erscheinen.

Bis wir jedoch einen Haken hinter den Kauf setzen können, muss dieser erst seitens der EU geprüft werden. Genauer gesagt von den Kartellbehörden der Europäischen Union, die ein Auge darauf haben, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wurde am 29. Januar eine Genehmigung für den Bethesda-Deal beantragt, was einem Eintrag auf der Seite der EU-Exekutive zu entnehmen ist.

Bis wann folgt die Entscheidung über den Kauf? Bis zum 5. März 2021 entscheidet die EU, ob sie dem Kauf Microsofts von ZeniMax Media, der Muttergesellschaft u.a. von Bethesda Softworks, zustimmt.

Diese Optionen hat die EU beim Bethesda-Deal

Die wohl wahrscheinlichste Variante ist die, dass die EU-Kartellbehörden den Kauf nach einer vorläufigen Prüfung genehmigen. Auch möglich ist aber, dass bei Bedenken eine umfassende Untersuchung eingeleitet wird. Nach einem Statement von Microsoft aus dem vergangenen Jahr, rechnet das Unternehmen allerdings bei der Übernahme mit keinen größeren Problemen.

Bis es zur Entscheidung Anfang März kommt, ist es Microsoft nicht erlaubt in die Unternehmensprozesse von ZeniMax Media einzugreifen. Ob Spiele wie The Elder Scrolls 6, Starfield oder das neue Fallout exklusiv für Xbox Series X/S erscheinen, das erfahren wir dann frühestens im kommenden Frühling. Davon auszugehen ist aber, dass Microsoft zumindest bei vielen Spielen die Option einer zeitlichen Exklusivität zieht.

Was der Kauf generell für euch bedeuten könnte, das haben wir hier aufgeführt:

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Wie zu Beginn des Jahres durch einen kleinen Teaser bekannt wurde, arbeitet mit MachinesGames (u.a. Wolfenstein 2) eine weitere Tochtergesellschaft von Zenimax Media an einem neuen Indiana Jones-Spiel. Zu The Elder Scrolls 6 gab es hingegen einen vermeintlichen Teaser des Settings, den wir im verlinkten Artikel für euch analysiert haben.

Was meint ihr, geht der Bethesda-Kauf ohne weitere Probleme über die Bühne?

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