Microsoft verliert mit jeder verkauften Xbox hunderte US-Dollar, sagt Insider - das sind die Gründe

Zwischen Spiele-Flops und der Speicherkrise. Ein Report von Windows Central macht deutlich, dass sich bei Xbox etwas tun muss.

Laut Windows Central ist der Verkauf der Xbox Series XS aktuell ein deutliches Minusgeschäft. Laut Windows Central ist der Verkauf der Xbox Series X/S aktuell ein deutliches Minusgeschäft.

Änderungen in der Führungsebene, steigende Konsolenpreise und der sukzessive Weg zurück zur Exklusivität. Zudem steht laut Berichten eine erneute Welle an Entlassungen bevor, die mit Studioschließungen einhergehen könnte – Microsoft und Xbox stehen aktuell vor einem Umbruch.

Warum der dringend notwendig ist, macht jetzt ein Report von Windows Central deutlich. Genannt werden vor allem drei Punkte, die Microsoft regelrecht zum Umdenken zwingen.

Große Verluste durch Xbox Series-Verkäufe

Wie Jez Corden von Windows Central aus internen Quellen erfahren haben soll, ist der Verkauf von Xbox Series-Konsolen aktuell ein großes Minusgeschäft.

"Hunderte von US-Dollar" soll der Verlust pro Konsole für Microsoft betragen.

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Der Grund für den enormen Verlust beim Konsolenverkauf sind exorbitant gestiegene Preise für Arbeitsspeicher. Laut Xbox-Chefin Asha Sharma haben sich die Großhandelspreise seit der Kostenkalkulation mittlerweile versiebenfacht.

Laut Report kommt erschwerend hinzu, dass es Microsoft nicht gelungen sei, ausreichend RAM zu Festpreisen zu ordern.

Enttäuschende Xbox-Releases

Neben der Speicherkrise sollen enttäuschende Spiele der hauseigenen Xbox Game Studios für das aktuelle Handeln verantwortlich sein.

Genannt werden unter anderem Titel wie Avowed, South of Midnight, Forza Motorsport, Hellblade 2 und The Outer Worlds 2, die laut Report allesamt verkaufstechnisch hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein sollen.

Hinzu kommen eingestellte Projekte wie beispielsweise Perfect Dark oder Everwild, die ebenfalls mit "enormen Investitionen" verbunden waren, letzten Endes aber keinen Gewinn mehr abwerfen werden.

Auch Titel wie Playgrounds Fable oder State of Decay 3 werden immer wieder als schwierige Projekte gehandelt, deren Entwicklung nicht unproblematisch und dadurch kostenintensiver verlaufen soll.

Der Xbox Game Pass wurde zu teuer

Als letzten großen Punkt, der Microsoft jüngst zum Umdenken bewegt haben soll, werden die sinkenden Einnahmen durch den Xbox Game Pass genannt. Einer enorm wichtigen Säule im Xbox-Geschäftsmodell.

Nicht nur wurde der Service für Millionen von Spieler*innen bedingt durch Preissteigerungen schlicht zu teuer, was Kündigungen des Abos zur Folge hatte. Die Aufnahme von Call of Duty in den Xbox Game Pass führte zudem zu einem Kannibalisierungseffekt.

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Einerseits sanken die Mitgliederzahlen aufgrund der zu hohen Abo-Preise, andererseits hatte die Integration der Shooter-Reihe Auswirkungen auf die Verkaufszahlen.

Dass mit Black Ops 7 der jüngste Ableger zudem reichlich Kritik einstecken musste und bei Fans nicht sonderlich beliebt ist, kam erschwerend hinzu.

Xbox schlägt neue Wege ein

Nach dem Ausscheiden von Phil Spencer soll sich jedoch einiges ändern. Zuletzt wurden unter anderem im April die Abopreise des Game Pass leicht nach unten korrigiert.

Spiele wie Gears of War: E-Day und Clockwork Revolution sollen zudem künftig konsolenexklusiv auf Xbox Series X/S erscheinen. Dass weitere hauseigene Titel folgen, ist sehr wahrscheinlich.

Meint ihr, Xbox bekommt unter Asha Sharma die Kurve oder geht es mit der Marke weiter bergab?


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