Wenn ihr entspannte Abenteuer mögt und auf der Suche nach etwas nostalgischer Sommerferien-Atmosphäre seid, dann ist Milki Delivery vielleicht genau euer Spiel. Ich habe mir die kostenlose Demo angeschaut und bin jetzt auf jeden Fall gespannt auf die Vollversion des Indie-Projekts.
Was ist Milki Delivery?
In Milki Delivery ist der Name Programm, denn ich liefere Milch aus. In der Rolle der kleinen Neha lande ich zu Beginn mit meiner Haustier-Kuh Milki in einer idyllischen Küstengegend, die zumindest teilweise an japanische Landstriche angelehnt ist.
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Milki Delivery: Trailer stellt das neue Indie-Projekt der Miniami Lane-Macher vor
Per Fahrrad erkunde ich die Umgebung, treffe die ansässigen Charaktere und erledige Aufgaben für sie. Das wichtigste ist aber, dass ich mir ein paar Münzen für gelieferte Milch dazu verdiene und die bekomme ich, wenn ich mich gut um Milki kümmere und jeden Tag genug Futter besorge.
Beim Radeln entdecke ich immer wieder Ressourcen wie Schrott, Holz oder Heu. Damit kann ich später verschiedene Upgrades herstellen, wie zum Beispiel Offroad-Reifen, mit denen mein Fahrrad auch unwegsames Gelände überwinden kann.
Angenehm simple Steuerung
Die Besonderheit von Milki Delivery liegt in der Struktur. Ich kann mich mit Neha nicht frei bewegen. Stattdessen reise ich per Mausklick von einem Ort zum nächsten und muss mich dabei an das vorgegebene Straßennetz auf der Karte halten.
Vor jedem Streckenabschnitt sehe ich, wie viel Zeit und Ausdauer für den jeweiligen Weg fällig wird. Ich muss nämlich jeden Tag vor Mitternacht wieder bei meiner Scheune sein und meine Beine brauchen regelmäßig eine Pause.
Auf der Straße fährt Neha dann automatisch immer von links nach rechts, bis sie das aktuelle Ziel erreicht. Unterwegs erscheinen allerdings manchmal interaktive Elemente wie Vögel, die beim Anklicken eine Münze verlieren, oder Bäume, von denen ich Äpfel pflücken kann.
Jede Aktion kostet mich zusätzlich Zeit und Ausdauer. Hin und wieder muss ich also abwägen, ob ich es noch rechtzeitig nach Hause schaffe, wenn ich unterwegs ausgiebig Obst pflücken würde.
Am besten mache ich mir also morgens einen groben Plan, bis wohin ich fahren möchte – und sollte bei langen Touren auch ein bisschen Verpflegung einstecken, um meine Ausdauer unterwegs wieder etwas aufzufüllen.
Wirklich stressig wird es dabei allerdings nicht, denn zum einen umhüllt mich Milki Delivery mit der schönen Präsentation im Stil alter Zeichentrickserien und einem angenehmen Soundtrack mit einer warmen Cozy-Decke.
Zum anderen gibt es auch nicht wirklich etwas zu verlieren, außer Zeit. Mir hat es im Laufe der recht kurzen Demo – rechnet mal mit irgendwas zwischen 30 Minuten und einer Stunde – jedenfalls Spaß gemacht, an Routen zu tüfteln und Upgrades freizuschalten.
Gute Cozy-Stimmung, die hoffentlich langfristig so bleibt
Ein bisschen Bauchschmerzen macht mir der Fokus auf effiziente Planung allerdings auch. Bereits jetzt lassen sich die automatischen Fahrten von A nach B mit einer Zeitraffer-Funktion deutlich beschleunigen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es vor allem später im Spiel sehr verlockend sein wird, alle Touren so schnell wie möglich überspringen zu wollen, um einfach nur an einer möglichst gewinnbringenden Routenplanung zu arbeiten und direkt zur nächsten Belohnung zu springen.
Das würde natürlich gegen den eigentlichen Cozy-Kern des Spiels arbeiten, aber mit dieser schwierigen Balance haben fairerweise viele Cozy-Titel zu kämpfen – Grüße gehen raus an alle Stardew Valley-Fans mit einer perfekt durchgetakteten Fabrik auf ihrem Hof, die jeden Tag Millionen scheffelt.
Für den Moment hat mir die Demo aber auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht und ich bin gespannt, welche Kniffe sich das Entwickler-Duo aus Dorian (aka Doot) und Doriane (aka Blibloop) noch einfallen lässt.
Die beiden Namen sprechen ebenfalls für sich, immerhin stecken die beiden auch hinter Minami Lane und Kabuto Park – also zwei Cozy-Titel, die schon viele Genre-Fans überzeugen konnten.
Was denkt ihr: Klingt Milki Delivery nach einem Spiel, das euch gefallen könnte?
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