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Seite 2: Moorhuhn: Tiger & Chicken im Test - El pollo diablo

Sie versprachen mir Geschenke

Egal wie stark unsere Ausrüstung sein mag, der Protagonist erscheint stets unfreiwillig komisch. Egal wie stark unsere Ausrüstung sein mag, der Protagonist erscheint stets unfreiwillig komisch.

Die nötige Bewaffnung finden wir am laufenden Band: Wir klauen sie aus Schatztruhen in versteckten Winkeln, winden sie aus den Klauen kürzlich Verstorbener oder kaufen sie bei Händlern oder Wegschreinen. Neue Ausrüstung erscheint dabei direkt am Moorhuhnkörper, was jedoch meist unfreiwillig komisch erscheint.

So richtig motivieren mag die Hatz auf bessere Ausrüstung indes selten; statt die zahlreichen Attributsboni zu vergleichen, lassen wir das Spiel per Knopfdruck die für uns beste Ausrüstung anlegen. Auch den Entwicklern scheint das Problem bewusst gewesen zu sein: Wer die nach erstem Spielen kostenpflichtigen Nachfolgekapitel im Paket erwirbt, findet mit Premiumtruhen zum Auftakt jeder Episode stets die passende Ausrüstung - und schiebt somit einen wichtigen Aspekt von Action-Rollenspielen fast gänzlich aus dem Fokus.

Zwischen den Kapiteln wird die Vorgeschichte in vertonten Standbildern erzählt. Zwischen den Kapiteln wird die Vorgeschichte in vertonten Standbildern erzählt.

Möge die Macht mit dir sein

So können wir uns jedoch auch gänzlich der Paradedisziplin von Moorhuhn: Tiger & Chicken widmen und uns mit dem Spielfluss durch die Level tragen lassen. Motivieren kann vor allem die Gegnerschar, die stetig um neue Gegner erweitert wird, und so oft einen Strategiewechsel nötig macht, etwa um unterstützende Heiler als erstes auszuschalten oder schlagkräftige Gegner von ihrer Gruppe zu isolieren. Besonders die Bossgegner stechen hierbei hervor, auch wenn riesige Holzfäller oder Geisha-Kröten mit befremdlichem Dekolletee lediglich eine Hit-and-Run-Strategie benötigen, um zu Klump oder in die Flucht geschlagen zu werden.

Leider endet die Geschichte um den namenlosen Helden, der nur herumgockelt und -stottert, schon nach wenigen Stunden - bei einem Preis von mindestens acht Euro ein teures Vergnügen. Da stört es besonders, dass Moorhuhn: Tiger & Chicken in einigen Gebieten ordentlich ins Stocken gerät und von störenden Bugs wie Gespräche überlagernden Hintergrunddialogen oder die Gegner überlebenden Lebensanzeigen heimgesucht wird.

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