31.000 statt 1,2 Mio: Nintendo PlayStation wird "günstig" versteigert

Richtig gelesen: Es gibt eine Nintendo PlayStation und dieser legendäre Konsolen-Prototyp wird jetzt versteigert. Ein Schnäppchen? Dem Besitzer waren 1,2 Millionen zu wenig, aktuell steht sie bei 31.000 Dollar.

von David Molke,
13.02.2020 13:48 Uhr

Ja, es gibt sie wirklich: Die Nintendo PlayStation wird jetzt versteigert. Ja, es gibt sie wirklich: Die Nintendo PlayStation wird jetzt versteigert.

Klingt aus heutiger Sicht vielleicht komisch, ist aber so: Nintendo und Sony haben an einer gemeinsamen Konsole gearbeitet. Die wurde zumindest als Prototyp auch tatsächlich produziert und hört auf den wunderbar verwirrenden Namen Nintendo PlayStation. Der einzige Prototyp, der noch im Umlauf ist wird jetzt verhältnismäßig günstig versteigert.

Legendäre Nintendo PlayStation wird überraschend "günstig" versteigert

Erst im Dezember haben wir auf Gamepro.de berichtet, dass der Besitzer der einzig bekannten Nintendo PlayStation gern richtig viel Geld für den Prototypen hätte. Ein Kauf-Angebot für 1,2 Millionen US-Dollar soll er zum Beispiel ausgeschlagen haben, weil es ihm einfach zu wenig Kohle war.

Versteigerung gestartet: Jetzt hat die Auktion des ultra-seltenen "Nintendo Play Station Super NES CD-ROM Prototype - Sony and Nintendo" begonnen. Die Versteigerung läuft noch 22 Tage, also bis zum 5. März. Aktuell liegt das höchste Gebot bei 'nur' 31.000 US-Dollar.

Das wirkt im Vergleich zu den 1,2 Millionen US-Dollar noch sehr wenig. Wenn der Verkäufer richtig Pech haben sollte, geht der Prototyp für deutlich weniger Geld über die Theke, als er es sich erhofft hat. Andererseits läuft die Auktion ja aber auch noch eine ganze Weile.

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Wenn ihr mitbieten wollt, könnt ihr das hier auf der Heritage Auctions-Seite tun. Die Konsole scheint in ziemlich gutem Zustand zu sein und kommt mit allen Kabeln sowie einem Controller. Funktionieren soll das Ding auch: Zu Testzwecken seien ein paar Runden Mortal Kombat darauf gespielt worden.

Plus 20 Prozent: Aber Vorsicht! Zum Höchstgebot kommen durch das sogenannte "Buyer's Premium" nochmal 20 Prozent dazu. Das bedeutet, dass aus 30.000 schnell 36.000 werden, aus 31.000 werden 37.200 US-Dollar und so weiter.

Die ausführliche Geschichte des Prototyps könnt ihr euch hier bei CBR durchlesen. Der aktuelle Eigentümer Terry Diebold soll im Jahr 2015 zufällig auf das Gerät gestoßen sein. Er habe es in den Räumen einer bankrotten Firma gefunden.

Wir sind gespannt, für wie viel das Ding den Besitzer wechselt. Wie viel würdet ihr zahlen?

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